„Nervös, aber friedlich“: Zehn Wasserbüffel brechen aus und spazieren durch Berlin
Zehn Wasserbüffel sind am Donnerstagmorgen von einer Weide in Berlin-Hohenschönhausen ausgebrochen – und kurz darauf wieder eingefangen worden. Gegen 5.30 Uhr bemerkte ein Dienstgruppenleiter eines Polizeiabschnitts die Tiere auf der Straße in der Nähe der Kreuzung Falkenberger Chaussee Ecke Egon-Erwin-Kisch-Straße in Alt-Hohenschönhausen. Der Beamte organisierte sechs Einsatzwagen, um die zehn Wasserbüffel zurück zur Weide zu führen. „Die Tiere waren nervös, aber friedlich“, sagte ein Polizeisprecher dem Tagesspiegel. Demnach sind die Wasserbüffel Nutztiere auf einer Weide am Wustrower Park. Die Einsatzkräfte der Polizei begleiteten die Tiere friedlich zurück zur Weide. Gegen 8.15 Uhr war der Polizeieinsatz beendet. In einem Video auf TikTok ist zu sehen, wie die Tiere über eine viel befahrene Kreuzung vor dem Linden-Center gehen. Nach aktuellem Kenntnisstand haben sie keine Schäden verursacht. Jedoch wurde eine Sachbeschädigung am Weidezaun festgestellt. Es konnte laut Polizei verhindert werden, dass weitere Dutzende Tiere ausgebrochen sind. Wie viele Tiere insgesamt zu der Herde gehören, ist der Polizei nicht bekannt. Die Ermittlungen laufen. (Tsp)