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„Nervös, aber friedlich“: Zehn Wasserbüffel brechen aus und spazieren durch Berlin

Nation

Zehn Wasserbüffel sind am Donnerstagmorgen von einer Weide in Berlin-Hohenschönhausen ausgebrochen – und kurz darauf wieder eingefangen worden. Gegen 5.30 Uhr bemerkte ein Dienstgruppenleiter eines Polizeiabschnitts die Tiere auf der Straße in der Nähe der Kreuzung Falkenberger Chaussee Ecke Egon-Erwin-Kisch-Straße in Alt-Hohenschönhausen. Der Beamte organisierte sechs Einsatzwagen, um die zehn Wasserbüffel zurück zur Weide zu führen. „Die Tiere waren nervös, aber friedlich“, sagte ein Polizeisprecher dem Tagesspiegel. Die Büffelherde im Video Demnach sind die Wasserbüffel Nutztiere auf einer Weide am Wustrower Park. Die Einsatzkräfte der Polizei begleiteten die Tiere friedlich zurück zur Weide. Gegen 8.15 Uhr war der Polizeieinsatz beendet. In einem Video auf TikTok ist zu sehen, wie die Tiere über eine viel befahrene Kreuzung vor dem Linden-Center gehen. Nach aktuellem Kenntnisstand haben sie keine Schäden verursacht. Am Weidezaun wurde laut Polizei eine Sachbeschädigung festgestellt, durch die die Tiere ausbrechen konnten. „Wir können ausschließen, dass die Tiere den Zaun selbst niedergetrampelt haben“, sagte der Sprecher. Deshalb wurden Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen. Durch eine provisorische Instandsetzung konnte laut Polizei verhindert werden, dass weitere Dutzende Tiere ausbrechen. Wie viele Tiere insgesamt zu der Herde gehören, ist der Polizei nicht bekannt. Wilde Tiergeschichten aus Berlin In Berlin kommt es immer wieder zu wilden Geschichten um angeblich und wirklich ausgebüxte Tiere. Im vergangenen Oktober machte ein Wallaby Schlagzeilen, das von einem Privatgrundstück des Verlegers und „Spiegel“-Erben Jakob Augstein entlaufen war. Nach einer mehrtägigen, intensiven Suche durch ganz Spandau tauchte das kleine Känguru in der Nähe seines Zuhauses wieder auf und konnte eingefangen werden. „Es war ortsgebundener, als wir alle dachten“, sagte damals Spandaus Bezirksstadträtin Tanja Franzke (CDU). Einen Großalarm löste im Juli 2023 eine vermeintliche Löwin aus, die angeblich am südlichen Rand von Berlin und in Kleinmachnow gesichtet wurde. Die Polizei suchte tagelang nach dem Wildtier, das sich schließlich als ein Wildschwein entpuppte.

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