Netanjahu: Flydubai-Copilot war islamistisch indoktriniert
Der Flug von Dubai nach Tel Aviv ist offenbar nur knapp einer Katastrophe entgangen – viele Fragen sind noch offen. Doch Israels Ministerpräsident Netanjahu sieht beim Motiv eine klare Tendenz.
Nach der Gewalttat auf einem Flydubai-Flug nach Tel Aviv hat Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu den Copiloten als islamistisch geprägt bezeichnet. "Wir wissen, dass er einer radikalen islamistischen Indoktrination unterzogen wurde", sagte Netanjahu dem Sender Fox News. "Das scheint sich aus den Informationen zu ergeben." Nähere Angaben dazu machte Netanjahu nicht.
Binnen weniger Tage werde zudem klar sein, ob der Pilot Verbindungen zum Iran habe. Bereits zuvor hatte Israels Regierung den Vorfall als dschihadistischen Terroranschlag bezeichnet.
Trump äußert Verdacht
Auch US-Präsident Donald Trump äußerte den Verdacht einer iranischen Beteiligung. Auf die Frage von Reportern, ob der Iran in den Vorfall verwickelt gewesen sei, sagte Trump am Donnerstag: "Auf Grundlage dessen, was ich höre, würde ich sagen: Ja." Zugleich betonte er, die Sache werde derzeit noch untersucht.
Empfehlungen der Redaktion
Flydubai-Vorfall: Hintergründe weiter unklar
Versuchter Anschlag löste offenbar Notsignal auf Flydubai-Flug aus
Ex-Diplomat über Deutschlands Russlandpolitik: "Schwere Fehler gemacht"