Neue Docker-Virtualisierung: Schneller Start und besseres Speichermanagement
Docker hat eine neue, selbst entwickelte Virtualisierungsschicht, Docker Virtual Machine Manager (VMM) 4.86, angekündigt. Sie soll effizienter, schneller und besser zu managen sein als die bisherigen Komponenten. Weiterlesen nach der Anzeige Docker VMM 4.86 ersetzt die bisherigen Virtualisierungen libkrun unter macOS und WSL 2 unter Windows. Als Vorteile hebt Docker hervor, dass VMM dem Host beim Speichermanagement ungenutzten Speicher automatisch zurückgibt, wenn Container nicht aktiv sind. So belegt Docker Desktop Arbeitsspeicher nur während deren Aktivität. Außerdem verbessert der VMM den Datenaustausch zwischen Host und Container, indem sich Latenzzeiten reduzieren. Schließlich soll die neue Technik die Startzeit der Engine und der Container verkürzen. Speziell unter Windows soll die neue Engine die Stabilität verbessern und die volle Isolation von Hyper-V mit der Geschwindigkeit von WSL2 kombinieren. VMM in Version 4.86 verlangt mindestens 4 GB Arbeitsspeicher auf der Linux-Maschine. Nach dem Wechsel ist unter Umständen ein Neustart nötig. Ein Problem gibt es noch mit Bind Mounts bei Auto-Shares: Tritt der Fehler „file is not shared from the host“ auf, ist eine händische Freigabe erforderlich. Die neue Virtualisierung liegt auch den Docker Sandboxes (SBX) zugrunde und soll auf Dauer als Basis für eine plattformübergreifende, einheitliche Runtime dienen. Die allgemeine Verfügbarkeit ist für Ende Oktober 2026 geplant und VMM soll dann standardmäßig bei Docker Desktop aktiv sein.