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Nächste Hitzewelle rollt auf Spanien zu

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40‑Grad-Marke wird gestreift: Nächste Hitzewelle rollt auf Spanien zu

Von: Tobias Utz

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Auf extrem hohe Temperaturen in Südeuropa folgen nun schwere Unwetter. Die nächste Hitzewelle wartet bereits: die Lage im Überblick.

Update vom 18. September, 11.30 Uhr: Die Hitze kehrt nach Spanien zurück. Am Wochenende werden erneut Temperaturen über 35 Grad erwartet, wie der Wetterdienst METEORED bereits prognostizierte (s. vorheriges Update). Die staatliche Wetterbehörde Aemet hat das nun konkretisiert: Aemet-Sprecher Rubén del Campo erklärte am Freitag (18. September), dass der Sommer in den kommenden Tagen zurückkehren werde. Die Hochdrucklage werde einen allmählichen Temperaturanstieg begünstigen, der die Höchstwerte am Wochenende und einen Großteil der nächsten Woche in weiten Teilen Südspaniens auf über 34–36 Grad treiben werde. In einigen Teilen Andalusiens und Extremaduras könnten sogar Werte von bis zu 38 Grad erreicht werden.

Update vom 17. September, 14.00 Uhr: Nachdem es in der Nacht zahlreiche Meldungen über Schäden und sogar einen Todesfall in Folge der schweren Unwetter in Spanien gab, wurden nun weitere Details zur Lage veröffentlicht. Laut Aemet-Sprecher Ruben del Campo halte die Unwetterlage noch bis zum Nachmittag an. Für bestimmte Gebiete, zum Beispiel Alicante und Valencia, werden Regenfälle um 120 l/m³ innerhalb von zwei bis drei Stunden erwartet. Die akute Gefahrenlage in Spanien verschiebt sich von Katalonien und Valencia über Murcia Richtung Albacete und Almería. Neben Schadensmeldungen wurde auch ein Fußballspiel aus der ersten spanischen Liga am Mittwochabend abgesagt. Es handelt sich um die Partei UD Levante gegen Athletic Bilbao.

Aus der Region Valencia gab es noch die Meldung, dass es enorme Probleme im örtlichen Klinikum gebe. Im Klinikum von Valencia kam es infolge der starken Regenfälle in der Nacht zu einigen Zwischenfällen, wie Wasser, das von der Straße in die Notaufnahme eindrang, oder Lecks im fünften Stock, die laut Angaben des Gesundheitsministeriums „sofort behoben wurden“. Laut Quellen von El Mundo gab es auch Vorfälle in einem der MRT-Räume des Krankenhauses und in einer Mammografie-Einheit. Es gebe keine Aufzeichnungen darüber, dass die Geräte durch Wasser beschädigt worden seien, möglicherweise aber durch die Stromschwankungen, die gestern in der Gegend aufgetreten seien.

35 Grad: Nächster Wetterumschwung erwartet Spanien nach Unwettern

Nach den Unwettern soll es offenbar den nächsten Wetterumschwung geben: Wie METEORED berichtet, werden für das Wochenende erneut 35 Grad in einigen spanischen Regionen erwartet. In Städten wie Sevilla, Córdoba und Badajoz soll es derartige Temperaturen geben. Grund dafür soll ein nördlich von der iberischen Halbinsel gelegenes Hochdruckgebiet sein.

Schwere Unwetter erreichen Europa: Mann stirbt in Fluten

Update vom 17. September, 08.30 Uhr: Die schweren Unwetter in Spanien haben in vielen Regionen des Landes zu Überflutungen geführt. In Olivella in der Region Barcelona kam deshalb ein Mann ums Leben: Laut Angaben der katalanischen Zivilschutzbehörde blieb sein Auto beim Überqueren eines Baches stecken. Sein Fahrzeug wurde daraufhin von der Strömung mitgerissen. Als er versuchte, aus dem Auto zu gelangen, erfasste ihn ebenfalls das Wasser. Mittlerweile wurde er tot aufgefunden, erklärte Joan Ramon Cabello von der Behörde.

Todesfall, Schulausfälle und Campingplatz-Evakuierung nach Unwettern in Spanien

In der Region Valencia im Süden des Landes haben die schweren Unwetter zu Schulschließungen geführt. Die Stadtverwaltung erklärte, dass die Gefahr für Schüler zu groß sei, angesichts der Unwetterwarnstufe Orange. Grundlage der Warnstufe ist ein Einschätzung des staatlichen Wetterdienstes Aemet, der vor der Lage in der Küsteregion warnte. Der Flughafen Valencia wurde zeitweise geschlossen und zahlreiche Flüge wurden annulliert.

Die Regenfälle in Folge der Unwetter führten südlich von Barcelona, in der Gemeinde Sitges, zur Evakuierung eines Campingplatzes. 270 Menschen waren davon betroffen. Laut Angaben der örtlichen Feuerwehr gab es dort keine Verletzten. Für Donnerstag warnt der staatliche Wetterdienst Aemet weiterhin vor Unwettern und Regenfällen. Insbesondere auf den Balearen, im Südosten der iberischen Halbinsel und im Betischen Gebirge seien starke Gewitter zu erwarten, hieß es in einer Stellungnahme. Der Premierminister Pedro Sánchez rief angesichts der heftigen Regenfälle und Stürme, die verschiedene Teile des Landes heimsuchen und vornehmlich Katalonien und die Region Valencia betreffen, zur Vorsicht auf. In einer Nachricht in den sozialen Medien bezeichnete Sánchez die durch das Wasser in den vergangenen Stunden entstandenen Situationen als „sehr kompliziert“ und betonte, dass es „unerlässlich“ sei, den Anweisungen der Rettungsdienste Folge zu leisten und sich ausschließlich über offizielle Kanäle zu informieren.

Schwere Unwetter erreichen Europa – Kälteeinbruch nach Hitzewelle mit 40 Grad

Update vom 16. September, 11.00 Uhr: Nach der Hitze ist vor den Unwettern. Spanien droht nach den hohen Temperaturen nun ein extremer Wetterumschwung. Wie der Wetterdienst METEORED analysiert hat, wirkt sich seit Dienstagabend ein Tiefdruckgebiet, das sich vom polaren Jetstream gelöst hat, auf das Wetter der iberischen Halbinsel aus. Der Prognose nach sind teils starke Gewitter möglich, vorwiegend an der Mittelmeerküste und auf den Balearen – und ein Temperaturrückgang von bis zu 12 Grad im Norden des Landes. Das zeigt auch eine animierte Prognose für das Spanien-Wetter von wetter.de.

Angesichts dieser Lage hat die staatliche Wetterbehörde AEMET für Katalonien, Aragon und die Balearen eine Unwetterwarnung herausgegeben. Für Katalonien und die Balearen gilt zudem eine Regenwarnung, für Aragon eine Warnung vor starkem Wind. Dieses Wetter wird vor allem für Mittwoch und Donnerstag prognostiziert, für Freitag sind sich die Experten bisher nicht einig.

Nächste Hitzewelle brütet über Europa: Wird 40-Grad-Marke geknackt?

Update vom 15. September, 07.30 Uhr: Spanien erlebt weiterhin einen sehr heißen Spätsommer. Für die Hauptstadt Madrid werden vom Wetterdienst METEORED für den Dienstag (15. September) in der Spitze 36 Grad angekündigt. Noch wärmer soll es im Süden werden: In Städten wie Córdoba oder Sevilla werden 38 Grad und 39 Grad erwartet. Leicht kühler soll es in den Küstenregionen werden. Für Barcelona im Osten werden beispielsweise lediglich 30 Grad prognostiziert. Die Barcelona-Temperaturen erwarten auch Deutschland: Vielerorts werden 28 bis 30 Grad erwartet, Temperaturen wie in Südspanien jedoch nicht.

Zahlreiche Urlauber aus Deutschland erleben die Hitze in Spanien derzeit vor Ort. Wetter-Experte Dominik Jung warnt nun vor den Folgen der Hitze. Unwetter seien möglich, so Jung: „Über dem warmen Meer verdunsten gewaltige Mengen an Feuchtigkeit, die Luft saugt sich regelrecht mit Wasser voll.“

Weiterhin extreme Hitze in Spanien – Wetterdienst warnt

Update vom 14. September, 13.30 Uhr: Der spanische Wetterdienst Aemet warnt weiterhin vor „sehr hoher Waldbrandgefahr“ auf der iberischen Halbinsel, wie es in einer Stellungnahme der Behörde heißt. Für die aktuelle Jahreszeit, die offiziell bereits dem meteorologischen Herbst zugerechnet wird, sind die Temperaturen rund fünf bis zehn Grad Celsius über dem Mittel, wie Aemet-Daten zeigen. Am vergangenen Wochenende zeigten die Thermometer vielerorts in Spanien Temperaturen nahe der 40-Grad-Marke an.

„Wir werden weiterhin eine Hochdrucklage, stabiles Wetter und höhere Temperaturen haben“, erklärte Rubén del Campo, Sprecher von Aemet. Er warnte, dass dieser Montag (14. September) „noch mehr Hitze bringt, die wir als Hochsommer bezeichnen können, da die Temperaturen im Landesinneren Galiciens, im Ebro-Tal und in großen Teilen des Nordostens 34 bis 36 Grad erreichen werden.“ Auf den Kanarischen Inseln wird der Wochenbeginn ebenfalls sehr heiß werden, mit Temperaturen von über 36 Grad in Teilen von Lanzarote, Fuerteventura und Gran Canaria sowie Temperaturen zwischen 32 und 34 Grad auf Teneriffa, El Hierro, La Gomera und La Palma.

45,7 Grad im September: Hitze in Spanien lässt nicht nach – Wie das Wetter zum Schulbeginn wird

Am 1. September begann der meteorologische Herbst. Was den spanischen Sommer aber wenig kümmerte. Am 3. September wurden mit 45,7 Grad in Huelva gleich mehrere Rekorde gebrochen. Das Land stöhnt von Katalonien bis Andalusien im vierten Monat unter der Hitze. Wie lange noch?

Am Montag gilt für Asturien, Kantabrien und Katalonien eine Wetterwarnung vor Höchsttemperaturen von bis zu 34 Grad Celsius. Für Extremadura und Galicien wird vor Höchstwerten von bis zu 38 Grad Celsius gewarnt. Ähnliche Werte werden in Andalusien erwartet. Das europäische Wettermodell von METEORED hatte vergangene Woche einen klaren Trend prognostiziert (s. Erstmeldung). Dieser scheint nun eingetreten zu sein.

Wetter-Modell erwartet brütende Hitze in Spanien

Madrid – Erstmeldung vom 11. September, 16.00 Uhr: Der Herbst lässt in Spanien weiter auf sich warten. Zwar brachte die aktuelle Woche Abkühlung auf die iberische Halbinsel, doch schon ab Freitag (11. September) dreht das Wetter wieder, und die Temperaturen klettern erneut in sommerliche Höhen. Das europäische Modell des Wetterdienstes METEORED zeigt für die zweite Septemberhälfte ein eindeutiges Bild: Von einem Herbsteinzug ist vorerst keine Spur.

Wie der Wetterdienst berichtet, soll eine subtropische Hochdruckbrücke nach einem kurzen Tiefausläufer über Spanien und Portugal ziehen. Der Polarjet zieht sich dabei weit nach Norden zurück und positioniert sich auf Höhe der Britischen Inseln. Südlich davon dominieren warme Luftmassen subtropischen Ursprungs das Wettergeschehen. Obwohl die extreme Hitze etwas lokaler begrenzt bleibt als in den vergangenen Tagen, werden die Mittagstemperaturen vielerorts deutlich über 30 Grad Celsius liegen. Die Nächte kühlen hingegen demnach deutlich ab.

Über 36 Grad im Südwesten Spaniens

In den Tälern des Tajo, Guadiana und Guadalquivir sowie im Südwesten der Halbinsel werden die Thermometer erneut auf über 36 Grad Celsius klettern – Tendenz über das Wochenende: steigend. Besonders betroffen sind weite Teile der Extremadura sowie die Provinzen Huelva, Sevilla, Córdoba und Jaén, wo Höchstwerte zwischen 36 und 38 Grad Celsius erwartet werden. Im Guadalquivir-Tal könnten die Temperaturen sogar auf nahezu 40 Grad ansteigen. Die Prognosen liegen bei rund 39 Grad Celsius als Tageshöchstwert. Diese Prognose gilt im September übrigens auch für Deutschland: Hierzulande steht ebenfalls die nächste Hitzewelle vor der Tür.

Kanarische Inseln auch betroffen: Sonntag bis zu 35 Grad erwartet

Auch die Kanarischen Inseln bleiben nicht verschont. Am Sonntag (13. September) könnten im Süden von Gran Canaria, Teneriffa und Lanzarote Temperaturen von über 35 Grad Celsius gemessen werden. Das Wochenende wird damit in weiten Teilen des Landes einem echten Sommertag gleichen.

Die Temperaturen liegen damit erheblich über dem, was für Mitte September üblich wäre. Statt kühler Herbsttage erleben Spaniens Bewohnerinnen und Bewohner sowie zahlreiche Urlauberinnen und Urlauber eine Verlängerung des meteorologischen Sommers bis weit in den September hinein.

Temperaturanomalien: Europäisches Modell zeigt klaren Trend

Für die Woche vom 14. bis 21. September prognostiziert das europäische Wettermodell erneut überdurchschnittlich sommerliche Temperaturen. Auch für die darauffolgende Woche ab dem 22. September gilt das: Damit ist ein Ende der spanischen Hitzewelle bisher nicht in Sicht.

Kein festes Datum für den Herbst: Wärme hält sich hartnäckig bis Ende September

Die Auswertung der Modellkarten ergibt ein eindeutiges Fazit: Extreme Hitze wie in den vergangenen Tagen wird zwar etwas seltener und räumlich begrenzter auftreten, doch von einem echten Herbsteinzug ist Spanien noch weit entfernt. Ein konkretes Datum, an dem die Hitze endgültig nachlässt, lässt sich aus den aktuellen Prognosen nicht ableiten.

Immerhin sorgen die länger werdenden Nächte für etwas Erleichterung. In vielen Städten des Landesinneren sinken die Temperaturen nachts inzwischen unter die 20-Grad-Marke, was zumindest erholsamere Nächte ermöglicht. Mittags hingegen bleiben Temperaturen deutlich jenseits der 30 Grad die Regel, bis das Hochdrucksystem seine Dominanz über der Halbinsel schließlich aufgibt. (Quellen: Meteored España, AEMET, infobae, El Pais, El Español, El Mundo, Archiv) (tu)

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