DAX +1,15 % 25.704,02 Pkt 18:00:00 MDAX +0,45 % 30.425,40 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,05 % 6.167,81 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,22 % 52.475,10 Pkt 22:18:52 S&P 500 +0,88 % 7.743,98 Pkt 22:18:42 Nasdaq +1,45 % 26.549,85 Pkt 22:15:59 Nikkei +0,42 % 64.220,04 Pkt 05:16:50 Gold -0,06 % 4.049,20 USD 05:21:50 Silber -0,32 % 53,29 USD 05:21:57 Brent -4,30 % 110,36 USD 05:20:19 WTI -1,28 % 101,46 USD 05:21:54 Bitcoin -1,82 % 79.780,54 USD 05:31:54 EUR/USD +0,16 % 1,11480 USD 05:31:44 EUR/GBP +0,06 % 0,83660 GBP 05:32:01 EUR/CHF +0,10 % 0,92320 CHF 05:32:01 EUR/JPY +0,01 % 175,814 JPY 05:32:01

Neue Plattform gestartet: IKEA greift Kleinanzeigen an

Wirtschaft

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Wer gebrauchte Möbel von IKEA verkaufen möchte, bekommt neben etablierten Kleinanzeigen-Apps und Aushängen im Supermarkt eine weitere Möglichkeit. Der Einrichtungskonzern hat in Deutschland einen eigenen Online-Marktplatz gestartet.

Nutzen dürfen die Plattform ausschließlich Mitglieder des Kundenprogramms IKEA Family. Damit erweitert IKEA sein bisheriges Angebot rund um den Handel mit gebrauchten Möbeln und setzt stärker auf das Thema Wiederverwendung.

Ikea spricht beim Preis mit

Das Grundprinzip dürfte vielen Nutzern bekannt vorkommen. Verkäufer erstellen ein Inserat, laden Fotos hoch und beschreiben den Zustand des Möbelstücks. Außerdem legen sie einen Preis fest und geben an, wo der Artikel abgeholt werden kann. Ganz ohne Kontrolle durch IKEA läuft der Prozess allerdings nicht ab. Die eingestellten Fotos werden zunächst von einem Partnerunternehmen geprüft. Anschließend erhalten Verkäufer einen Preisvorschlag für ihr Produkt. Dieser Wert ist jedoch nicht verbindlich. Jeder Anbieter kann selbst entscheiden, welchen Preis er letztlich verlangt.

Nur für Verkäufer kostenlos

Wer Möbel über die Plattform anbietet, muss laut IKEA keine Gebühren zahlen. Anders sieht es auf der Käuferseite aus. Hier wird eine Gebühr von fünf Prozent des Kaufpreises fällig. Dafür erhalten Käufer zusätzlichen Schutz. Der Kaufbetrag wird nicht sofort an den Verkäufer weitergeleitet. Erst wenn der Käufer bestätigt hat, dass der Artikel angekommen ist und akzeptiert wird, erfolgt die Auszahlung. Die Zahlungsabwicklung übernimmt ein zertifizierter Zahlungsdienstleister. Dadurch soll der Kauf für beide Seiten möglichst sicher ablaufen.

Verkäufer haben die Wahl

Beim Verkaufserlös können Nutzer zwischen zwei Varianten wählen. Das Geld kann auf ein Bankkonto überwiesen werden. Alternativ lässt sich der Betrag auch als IKEA-Guthaben auszahlen. Gerade für regelmäßige IKEA-Kunden könnte die zweite Option interessant sein. Zum Start der Plattform gewährt das Unternehmen einen zusätzlichen Bonus.

Wer sich für Guthaben entscheidet, erhält 15 Prozent des Verkaufserlöses obendrauf. IKEA macht allerdings deutlich, dass dieser Zuschlag vermutlich nicht dauerhaft angeboten wird. Es spricht vieles dafür, dass es sich um eine Einführungsaktion handelt.

Der neue IKEA-Marktplatz: Ab wann es losgeht

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