DAX +1,15 % 25.704,02 Pkt 18:00:00 MDAX +0,45 % 30.425,40 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,05 % 6.167,81 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,14 % 52.437,30 Pkt 19:22:05 S&P 500 +0,63 % 7.725,21 Pkt 19:21:56 Nasdaq +0,98 % 26.424,55 Pkt 19:22:05 Nikkei +1,08 % 63.954,19 Pkt 07:45:03 Gold -0,72 % 4.045,30 USD 19:11:55 Silber -1,37 % 53,55 USD 19:12:05 Brent -1,70 % 111,94 USD 19:11:47 WTI +3,05 % 102,95 USD 19:12:04 Bitcoin -0,14 % 80.689,24 USD 19:21:58 EUR/USD -0,35 % 1,11350 USD 19:21:46 EUR/GBP -0,02 % 0,83710 GBP 19:22:05 EUR/CHF -0,08 % 0,92410 CHF 19:22:05 EUR/JPY +0,10 % 176,192 JPY 19:22:06

Neue Regel bei Samsung-Geräten: Nach 13 falschen PIN-Versuchen ist das Smartphone dauerhaft gesperrt

Technologie

Mit One UI 9.0 führt Samsung neue Sicherheitsmaßnahmen für den Sperrbildschirm ein. Ziel sei ein besserer Schutz persönlicher Daten vor unbefugten Zugriffen, wie der Technologiekonzern in einer Mitteilung bekannt gibt. Vor allem wiederholte falsche Eingaben haben künftig deutlich strengere Folgen.

Falsche Eingabe: So lange bleibt das Samsung-Handy gesperrt

Mit jeder weiteren falschen Eingabe steigt die Wartezeit bis zum nächsten Entsperrversuch. Wer die zulässige Grenze überschreitet, riskiert am Ende sogar eine dauerhafte Sperre des Geräts. Die Sperrzeiten sind wie folgt gestaffelt:

5 Fehlversuche: eine Minute Sperre

6 Fehlversuche: 5 Minuten Sperre

7 Fehlversuche: 15 Minuten Sperre

8 Fehlversuche: 30 Minuten Sperre

9 Fehlversuche: 90 Minuten Sperre

10 Fehlversuche: 4 Stunden Sperre

11 Fehlversuche: 12 Stunden Sperre

12 Fehlversuche: 24 Stunden Sperre

13. Fehlversuch: Gerät wird dauerhaft gesperrt, nur ein Werksreset ermöglicht die erneute Nutzung.

Samsung informiert Nutzer künftig besser über den aktuellen Status. Warnhinweise zeigen rechtzeitig an, wie viele Versuche noch verbleiben. Identische falsche Eingaben direkt hintereinander werden nur einmal als Fehlversuch gezählt.

Auch ein Fingerabdruck schützt nicht vor der PIN-Abfrage

Besitzer, die ausschließlich Fingerabdruck oder Gesichtserkennung verwenden, bleiben von den neuen Vorgaben nicht verschont. Die Android-Sicherheitsrichtlinien verlangen mindestens alle 72 Stunden erneut die Eingabe der hinterlegten PIN, des Musters oder Passworts.

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Gehen die Entsperrdaten vollständig verloren, kann Samsung den Zugang nicht wiederherstellen. Nach einem Werksreset sind zur Freigabe des Smartphones zusätzlich das verknüpfte Samsung-Konto und das Google-Konto erforderlich. Regelmäßige Backups in der Cloud oder mit Smart Switch schützen in diesem Fall vor einem Datenverlust.

Warum nicht jede Displaysperre gleich sicher ist

Eine sichere Displaysperre schützt persönliche Daten auf dem Smartphone vor unbefugtem Zugriff. Muster und kurze PINs sind zwar bequem, können aber durch einfache Kombinationen oder sichtbare Fingerabdrücke auf dem Display leichter erraten werden, erklärt die Verbraucherzentrale. Ein langes Passwort mit verschiedenen Zeichen bietet in der Regel den besten Schutz, ist aber weniger komfortabel.

Biometrische Verfahren wie Fingerabdruck, Iris-Scan und Gesichtserkennung ermöglichen eine schnelle Entsperrung, haben aber je nach Technik unterschiedliche Schwachstellen. Besonders moderne Fingerabdrucksensoren und Gesichtserkennung mit 3D-Kameras gelten als sicherer als einfache Systeme. Trotzdem bleibt eine zusätzliche PIN oder ein Passwort wichtig, da sie als Absicherung bei Problemen mit der biometrischen Erkennung dient.

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