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Neue Skandal-Aussagen von Unions Ex-U19-Trainer Härtel enthüllt

Sport

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Jetzt kommen weitere Vorfälle im „Fall Härtel“ ans Licht! Jens Härtel (57) hatte sein Amt als U19-Trainer von Union Berlin am 11. Oktober niedergelegt. Zuvor war er vom DFB mit einem zwölfwöchigen Betätigungsverbot belegt worden. Hintergrund: drei Vorfälle mit diskriminierenden Äußerungen. Die erste enthüllte BILD bereits am Freitag, nun legte der Berliner Kurier mit weiteren Details nach.

Fall 1: der „Afrika-Tisch“

Im Trainingslager im polnischen Opalenica sollten die Nachwuchsspieler beim Essen bewusst neue Sitzgruppen bilden. Als Alec Shabany (18), Michael Etobe (17) und Sadou Barry (18) dennoch erneut nebeneinandersaßen, fragte Härtel nach eigener Darstellung sinngemäß, ob dies wieder der „Afrika-Tisch“ sei. Jetzt räumt er in seiner Stellungnahme gegenüber dem DFB, die dem Kurier vorliegt, ein: Die Formulierung sei „unklug und kontraproduktiv“ gewesen. Eine persönliche Herabsetzung sei nicht beabsichtigt gewesen. Härtel entschuldigte sich bei der Mannschaft und den drei Spielern.

Fall 2: „Ausländerverein“

Nach der 2:3-Pokalpleite gegen den Berliner AK soll Härtel gesagt haben: „Gegen diesen Ausländerverein verlieren wir.“ An den genauen Wortlaut könne er sich nicht erinnern, ausschließen wolle er ihn aber nicht. Härtel verweist in seiner Stellungnahme darauf, dass er selbst von 2011 bis 2013 Trainer beim BAK war und die Bezeichnung damals nicht als diskriminierend wahrgenommen habe.

Fall 3: der homophobe Spruch

Der dritte Vorwurf wiegt ebenfalls schwer. Härtel soll eine misslungene Aktion eines Spielers mit einer homophoben Formulierung kommentiert haben. Er soll „Schieß und spiel nicht wie ein Schwuler“ gesagt haben.

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