DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin -0,05 % 64.280,71 USD 08:19:27 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Neue Spannung vor NATO-Gipfel: Kreml droht Polen wegen Drohnen für Ukraine mit Vergeltung

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Startseite Politik Neue Spannung vor NATO-Gipfel: Kreml droht Polen wegen Drohnen für Ukraine mit Vergeltung Uns auf Google folgen Polen produziert Drohnen gegen Russland – jetzt droht Kremlsprecher Peskow offen und warnt Warschau vor den Konsequenzen. Der Kreml droht Polen: Das von Wladimir Putin regierte Land beschuldigt Polen der militärischen Unterstützung der Ukraine, und greift zugleich auch die „westlichen Medien“ an. Diese werden für das Erfinden von „Horrorgeschichten“ über einen möglichen russischen Militärschlag gegen Warschau verantwortlich gemacht. Die neuen Äußerungen von Dmitrij Peskow müssen vor dem Hintergrund der russischen Schwierigkeiten im Ukraine-Krieg, aber auch der bilateralen Spannungen zwischen Kiew und Warschau sowie des NATO-Gipfels in Ankara gelesen werden. „Warschau täte gut daran, über seine eigene Sicherheit nachzudenken. Es ist nichts Gutes daran, dass sich in Polen viele Unternehmen befinden, die jene Drohnen produzieren, die dann gegen uns eingesetzt werden“, erklärt der Kremlsprecher als Reaktion auf Berichte in der westlichen Presse. US-Warnung vor Provokation: Kreml kontert mit Vorwürfen Demnach sollen die Vereinigten Staaten Polen vor dem Risiko einer „bewaffneten russischen Provokation, um die Entschlossenheit der NATO zu testen“ gewarnt haben. Es ist nicht das erste Mal, dass sich die Spannungen zwischen Moskau und Warschau verschärfen. Der Kreml verurteilt seit Beginn des Krieges im Februar 2022 immer wieder die politische und militärische Unterstützung Polens für Kiew. Die häufigen Verletzungen des polnischen Luftraums durch russische Drohnen in den vergangenen Jahren haben dazu geführt, dass Polen seine Luftverteidigung verstärkt und die Präsenz von NATO-Flugzeugen und -Bodentruppen ausgebaut hat. Zugleich ist deutlich geworden, dass die russischen Geheimdienste und Propagandaapparate alles getan haben, um die polnische Öffentlichkeit gegen die Ukraine aufzuhetzen. Bereits 2024 hatten die ukrainischen Geheimdienste vor russischen Einmischungen in die Reihen der polnischen Bauern- und Transportunionen gewarnt, die gegen den ukrainischen Agrarexport protestierten. Polens historische Spannungen und Putins Einmischung Solche Einmischungen sollen jüngst erneut beobachtet worden sein, als die historischen Kontroversen zwischen nationalistischen Kräften in beiden Ländern zunahmen. Dabei geht es um Vorwürfe, ukrainische Extremisten, die mit den deutschen Besatzungstruppen in antisowjetischer Absicht kollaborierten, hätten während des Zweiten Weltkriegs Massaker an polnischen Zivilisten verübt. Volodymyr Selenskyj hat Warschau erst vor kurzem eine bedeutende Auszeichnung verliehen, nachdem er eine ukrainische Kampfeinheit dem Gedenken an die ukrainischen Partisanen jener Jahre gewidmet hatte. Zwischen den beiden Ländern läuft zugleich ein Versöhnungsversuch, den Moskau aus der Spur bringen möchte. In diesem Zusammenhang ist die entschiedene Reaktion Kiews auf die jüngste Nachricht von Vandalenakten gegen das Grab des ukrainischen Intellektuellen Bohdan Lepkyj auf dem Friedhof von Krakau zu sehen. „Wir betrachten diesen Akt als gezielte Provokation, die darauf abzielt, die Feindseligkeit zwischen der Ukraine und der Republik Polen zu verschärfen“, heißt es in der Mitteilung des Außenministeriums in Kiew. Politischer Kurswechsel in Polen und Streit um Waffenhilfe Hinzu kommt, dass der neue nationalistische polnische Präsident weniger geneigt scheint als sein Vorgänger, Kiew militärisch zu unterstützen. Verteidigungsminister Wladyslaw Kosiniak-Kamysz hat angekündigt, die Liste der polnischen Militärhilfen für die Ukraine seit Beginn der Invasion offenzulegen. Diese Maßnahme ist eine Reaktion auf die Vorwürfe der äußersten Rechten im Parlament, wonach Polen unter anderem auch einige amerikanische Patriot-Flugabwehrsysteme verschenkt haben soll.

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