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Neue Studie belegt Schutz vor Herzinfarkt

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Gürtelrose-Impfstoff senkt offenbar Herzinfarkt- und Demenzrisiko deutlich

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Der Impfstoff Shingrix schützt nicht nur vor Gürtelrose: Neue Studie zeigt, wie er das Herzinfarkt- und Demenzrisiko deutlich senken könnte.

Oxford – Eine in Nature Medicine veröffentlichte Studie sorgt für Aufsehen in der Medizin: Das Vakzin Shingrix, das hauptsächlich gegen das Herpes-Zoster-Virus (Gürtelrose) eingesetzt wird, könnte das Risiko schwerwiegender Alterskrankheiten wie Herzinfarkte und Demenz deutlich verringern.

Forschende der Universität Oxford analysierten dafür die Daten von mehr als 70.000 Erwachsenen ab 60 Jahren in den USA, die ab Oktober 2017 vom älteren Impfstoff Zostavax auf das neuere Präparat Shingrix umgestiegen waren. Über einen Zeitraum von sieben Jahren verglich das Team das Auftreten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das Ergebnis: Bei den mit Shingrix Geimpften sank das Risiko für koronare Herzkrankheiten um zehn Prozent, das Risiko für Herzinsuffizienz reduzierte sich bei Männern und Frauen um zwölf Prozent, berichtet NY Breaking News.

Das latente Risiko nach den Windpocken

Gürtelrose wird durch die Reaktivierung des Varicella-Zoster-Virus ausgelöst, das meist in der Kindheit als Windpocken auftritt. Obwohl Windpocken oft als harmlos gelten, verbleibt das Virus lebenslang im Körper und kann im höheren Alter als schmerzhafte Gürtelrose ausbrechen. Neben langwierigen Nervenschmerzen (postherpetische Neuralgie) drohen ernsthafte Komplikationen wie Sehstörungen, Gesichtslähmungen oder in seltenen Fällen Schlaganfälle, berichtet Marca.

Hier setzt die Bedeutung der Impfung an. Der Totimpfstoff Shingrix nutzt ein rekombinantes Glykoprotein, um eine gezielte Immunantwort auszulösen. Mit einer Wirksamkeit von über 90 Prozent schützt er auch im hohen Alter zuverlässig vor dem Ausbruch der Erkrankung.

Schutz vor Demenz: ein Wendepunkt für die Prävention?

Noch weiter gehen Untersuchungen der Stanford University sowie weitere US-Studien. Sie legen nahe, dass Shingrix das Demenzrisiko über einen Zeitraum von vier Jahren um bis zu 24 Prozent senken könnte. Zwar ist ein direkter kausaler Nachweis noch ausstehend, doch die statistische Häufung ist bemerkenswert. Dr. Maxime Taquet, Hauptautor der Oxford-Studie, erklärte gegenüber NY Breaking News: „Sollte sich dies in klinischen Studien bestätigen, könnte es der erste Impfstoff sein, der gleichzeitig das Herz und das Gehirn schützt.“

Der biologische Mechanismus hinter dieser Schutzwirkung liegt vermutlich in der Verringerung chronischer, schleichender Entzündungsprozesse, die als Hauptursache von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Altersdemenz gelten. Laut Zougla.gr kann das Varicella-Zoster-Virus Gefäßgewebe befallen, dort Entzündungen auslösen und Ablagerungen in den Arterien destabilisieren – ein direkter Auslöser für Herzinfarkte.

Die Forschungsergebnisse könnten zu einer grundlegenden Neuausrichtung der Gesundheitspolitik führen: Der Gürtelrose-Impfstoff könnte künftig gezielt eingesetzt werden, um die gesunde Lebensspanne der Bevölkerung zu verlängern und die Belastung durch Demenz sowie Herzkrankheiten zu verringern, kommentiert NY Breaking News. (Redaktion)

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