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Neue Uhrzeit! Darum wird das DTM-Finale in Hockenheim später als üblich gestartet

Sport

(Motorsport-Total.com) - Dass die Startampel in der DTM normalerweise um 13:30 Uhr auf Grün springt, ist längst bekannt. Umso mehr dürfte sich so mancher Fernsehzuschauer beim zweiten DTM-Rennen auf dem Sachsenring gewundert haben, als ProSieben während der Sendung die TV-Zeiten für das Saisonfinale in Hockenheim einblendete.

Denn während die Übertragung am Samstag (10. Oktober) wie üblich um 12:55 Uhr beginnt, geht ProSieben beim letzten DTM-Rennen des Jahres am Sonntag (11. Oktober) erst um 15:55 Uhr und damit drei Stunden später auf Sendung. Dahinter steckt ein spannender Plan des ADAC, bei dem vor allem die Fans eine zentrale Rolle spielen.

Das Saisonfinale startet nämlich nicht wie gewohnt um 13:30 Uhr, sondern erst um 16:30 Uhr. Die DTM bildet damit den Schlusspunkt des gesamten Rennwochenendes in Hockenheim. Im vergangenen Jahr gingen nach dem DTM-Finale noch die finalen Rennen des ADAC GT Masters und der ADAC GT4 Germany über die Bühne.

ADAC will mehr Fannähe bei der DTM

"Wir wollen den Event mit dem DTM-Rennen als Highlight und der anschließenden Meisterehrung abschließen", verrät ein ADAC-Sprecher. "Nach Rennende DTM werden wir die Tore öffnen, damit die Fans auf die Strecke und zur Meisterehrung können." (SPONSORED LINK: Jetzt Tickets für das DTM-Saisonfinale 2026 sichern!)

Oder anders gesagt: Die DTM orientiert sich am Vorbild der Formel 1. In Monza etwa dürfen die Fans nach dem Fallen der Zielflagge auf die Strecke strömen und ihre Helden aus nächster Nähe feiern. Ein ähnliches Erlebnis soll es nun auch beim DTM-Finale in Hockenheim geben.

Dass der ADAC auf mehr Fannähe setzt, ist nicht neu. Schon bei den Rennen in Oschersleben und am Nürburgring wurde die Siegerehrung nicht auf dem klassischen Podium, sondern im Zuschauerbereich hinter den Boxen abgehalten. Die Fans waren deutlich näher an den Fahrern dran und konnten gemeinsam mit den Siegern feiern.

DTM-Champion 2026 könnte Samstag feststehen

Dieses Konzept wird beim Finale in Hockenheim nun auf die nächste Stufe gehoben. Nach dem Rennen wird der Start-/Ziel-Bereich für alle Fans geöffnet. So können die Zuschauer die Sieger- und Meisterehrung aus nächster Nähe verfolgen. Wie schon im Vorjahr soll die Zeremonie des neuen Champions vor der großen LED-Wand stattfinden.

Offen ist allerdings, ob es im Rennen am Sonntag überhaupt noch um die Meisterschaft geht. Nach aktuellem Stand spricht einiges dafür, dass der DTM-Champion 2026 bereits am Samstag feststeht. Denn Manthey-Porsche-Pilot Thomas Preining reist mit einem komfortablen Vorsprung zum Finale nach Hockenheim.

Nach dem Wochenende auf dem Sachsenring liegt der Österreicher satte 23 Punkte vor seinem ärgsten Verfolger Maro Engel im Winward-Mercedes. Auch Marco Wittmann im Schubert-BMW hat als Dritter bereits 24 Punkte Rückstand. Alle anderen Piloten haben lediglich noch rechnerische Titelchancen. Insgesamt 56 Punkte sind noch zu holen.

Sollte Preining am Samstag ein starkes Rennen abliefern, könnte er sich bereits vorzeitig zum DTM-Champion 2026 krönen. Dann würde das große Finale am Sonntag zwar ohne Titelentscheidung stattfinden - dafür aber mit einem besonderen Höhepunkt für die Fans.

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