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Neue Umfrage zeigt dramatischen Einbruch

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Trumps Basis verliert den Glauben: Rückhalt bricht laut neuer Umfrage dramatisch ein

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Trumps Rückhalt in der eigenen Partei bröckelt: Unter seinen treuesten Anhängern sinkt laut einer neuen Umfrage die Zustimmung – und das kurz vor den Zwischenwahlen.

Präsident Donald Trump erhält für seinen Umgang mit dem Iran-Krieg von republikanischen Wählern weniger leidenschaftliche Unterstützung, wie eine neue Umfrage von NBC News zeigt. Aber: Die allgemeine Zustimmung der Republikaner zum Präsidenten bleibt weniger als zwei Monate vor den Zwischenwahlen weiterhin hoch. Die Erhebung deutet darauf hin, dass sich die Stimmung in der Partei zwar nicht dramatisch gedreht hat, die Intensität der Unterstützung aber nachlässt.

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Dieser Artikel von Anthony Murray entstand in Kooperation mit newsweek.com

Die Umfrage ergab, dass der Anteil der Republikaner, die Trumps Umgang mit dem Krieg ausdrücklich stark befürworten, seit dem Frühjahr deutlich zurückgegangen ist. Während die generelle Zustimmungsrate des Präsidenten in Bezug auf den Konflikt weitgehend unverändert blieb, scheint die Begeisterung hinter dieser Unterstützung zu schwinden. Das schwächere Engagement könnte sich langfristig auch auf die Mobilisierung der republikanischen Basis auswirken.

Die Ergebnisse kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die Vereinigten Staaten und Iran trotz einer im Juni getroffenen Vereinbarung zur Entschärfung der Spannungen in der Straße von Hormus weiterhin in einer explosiven Pattsituation verharren. In den vergangenen Wochen haben beide Seiten Militärschläge ausgetauscht, was die Frage aufwirft, ob der Konflikt in eine längere neue Phase eintritt, anstatt sich seinem Ende zu nähern.

Donald Trump unter Druck im anhaltenden Iran-Konflikt – Zustimmung sinkt

Newsweek wandte sich am Sonntag an das Weiße Haus. Eine Antwort auf die jüngsten Zahlen und die nachlassende Intensität der republikanischen Unterstützung lag zunächst nicht vor. Beobachter rechnen jedoch damit, dass die Regierung die Bedeutung der Umfragen herunterspielen wird.

Nach der Umfrage von NBC News befürworten 31 Prozent der Amerikaner Trumps Umgang mit dem Iran-Krieg, während 69 Prozent ihn ablehnen – Werte, die sich seit den Erhebungen im Frühjahr, als 33 Prozent zustimmten und 67 Prozent ablehnten, kaum verändert haben. Unterhalb dieser Gesamtzahlen stellte NBC News jedoch eine bemerkenswerte Verschiebung unter republikanischen Wählern fest. Vor allem die besonders engagierten Anhänger scheinen an Überzeugung zu verlieren.

Der Anteil der Republikaner, die sagen, sie befürworteten Trumps Umgang mit dem Konflikt „stark“, sank seit dem Frühjahr um 18 Prozentpunkte und liegt der Umfrage zufolge nun bei 30 Prozent. Unter sich selbst als MAGA-Republikaner bezeichnenden Wählern ging die starke Zustimmung sogar um 21 Punkte auf 43 Prozent zurück. Diese Gruppe gilt üblicherweise als unerschütterliche Kernbasis des Präsidenten.

Schwindende Begeisterung in Trumps Kernwählerschaft

Dasselbe Muster zeigte sich bei der Bewertung von Trumps Präsidentschaft insgesamt. NBC News stellte fest, dass der Anteil der Republikaner, die Trumps Amtsführung stark befürworten, vom Frühjahr bis zur jüngsten Erhebung von 52 auf 41 Prozent sank – das erste Mal, dass dieser Wert in den Decision-Desk-Umfragen von NBC News unter die Marke von 50 Prozent fiel. Dies deutet darauf hin, dass sich die Abnutzungserscheinungen des Amts zumindest in Teilen der eigenen Partei bemerkbar machen.

Die allgemeine Unterstützung der Republikaner bleibt jedoch robust. Achtzig Prozent der Republikaner und 93 Prozent der MAGA-Anhänger befürworten nach wie vor Trumps Amtsführung. Damit kann der Präsident innerhalb seiner Partei weiterhin auf eine breite Mehrheit bauen, auch wenn die leidenschaftlichsten Unterstützer weniger geworden sind und potenziell schwerer zu mobilisieren sein könnten.

Die Decision-Desk-Umfrage von NBC News, durchgeführt mit SurveyMonkey, befragte vom 20. August bis 1. September 7.105 Erwachsene online und weist eine Fehlermarge von plus/minus 3,3 Prozentpunkten auf. Die Datenerhebung erfolgte landesweit und bildet damit ein breites Spektrum der US-Wählerschaft ab.

Iran-Krieg bleibt Schwachstelle für den US-Präsident

Der Iran-Krieg, der Ende Februar begann, ist für Trump bei den Wählern eines seiner schwächsten Themen geblieben. Trotz wiederholter Bemühungen des Weißen Hauses, den Einsatz als notwendig für die nationale Sicherheit darzustellen, zeigt sich in vielen Umfragen Skepsis in der Bevölkerung. Kritiker werfen der Regierung vor, keinen klaren Plan für ein Ende des Konflikts zu haben.

Eine im Juni veröffentlichte Umfrage von Associated Press-NORC, in der landesweit 3.040 Erwachsene befragt wurden, ergab, dass nur 34 Prozent der Amerikaner Trumps Umgang mit Iran befürworteten, während 65 Prozent ihn ablehnten. Dreiundfünfzig Prozent der Befragten erklärten, der Konflikt sei „zu weit gegangen“. Diese Zahlen unterstreichen, dass der Krieg von Beginn an auf eine breite Ablehnung gestoßen ist.

Eine im Juli veröffentlichte Umfrage der Quinnipiac University ergab, dass nur 34 Prozent der Wähler ein militärisches Vorgehen der USA gegen Iran unterstützten, während 60 Prozent dagegen waren. Zudem zeigte die Umfrage, dass 66 Prozent der Befragten der Ansicht waren, der Krieg sei den Einsatz nicht wert gewesen. Befragt wurden zwischen dem 23. und 27. Juli 963 registrierte Wähler, bei einer Fehlermarge von 4,1 Prozentpunkten.

Wirtschaftliche Sorgen verstärken Skepsis

Das Thema überschneidet sich auch mit Sorgen um die Wirtschaft. Frühere Umfragen haben Anzeichen von Frust unter Republikanern über steigende Benzinpreise und die breiteren wirtschaftlichen Folgen der Instabilität in der Golfregion festgestellt. Zunehmende Energiekosten könnten für republikanische Kandidaten in umkämpften Wahlkreisen zu einer erheblichen Belastung werden und Wählerstimmen kosten.

„Wichtig ist den Amerikanern vor allem, einen Oberbefehlshaber zu haben, der mutige Schritte unternimmt, um sie zu schützen – und genau das tut Präsident Trump“

Eine zwischen dem 25. und 27. Juli durchgeführte Umfrage von The Economist/YouGov ergab, dass 32 Prozent der Republikaner und 26 Prozent der MAGA-Anhänger sagten, die Benzinpreise stiegen stark, verglichen mit 60 Prozent der Demokraten. Die Umfrage erfasste 1.559 US-Erwachsene und hatte eine Fehlermarge von 3,3 Prozentpunkten. Die unterschiedlichen Wahrnehmungen deuten darauf hin, dass Wirtschaftssorgen parteiübergreifend, aber in unterschiedlicher Intensität erlebt werden.

Trump hat den Militäreinsatz wiederholt verteidigt und argumentiert, militärischer Druck und Sanktionen hätten Teheran geschwächt und die Sicherheit der USA erhöht. Das Weiße Haus betont außerdem, Meinungsumfragen würden die nationalen Sicherheitsentscheidungen nicht bestimmen. Stattdessen verweist die Regierung auf die Pflicht des Präsidenten, die Bevölkerung vor äußeren Bedrohungen zu schützen.

Das Weiße Haus pocht auf nationale Sicherheit

„Wichtig ist den Amerikanern vor allem, einen Oberbefehlshaber zu haben, der mutige Schritte unternimmt, um sie zu schützen – und genau das tut Präsident Trump“, erklärte das Weiße Haus in einer früheren Stellungnahme gegenüber Newsweek. „Der Präsident trifft keine Entscheidungen in der nationalen Sicherheit auf Grundlage volatiler Meinungsumfragen, sondern im besten Interesse des amerikanischen Volkes, und er wird nicht tatenlos zusehen, wie Iran unsere Soldaten tötet, auf unsere Schiffe in der Straße von Hormus feuert und das MOU [Memorandum of Understanding] bricht.“

Die Umfrage von NBC News erscheint vor dem Hintergrund erneut eskalierender Spannungen zwischen Washington und Teheran. Trotz diplomatischer Bemühungen hat sich die Lage in der Region zuletzt wieder verschärft. Beobachter warnen, dass das Risiko einer weiteren Ausweitung des Konflikts wächst, je länger es keine dauerhafte politische Lösung gibt.

Am Samstag erklärte das US-Zentralkommando (CENTCOM), amerikanische Streitkräfte hätten drei iranische Öltanker angegriffen, nachdem die Islamischen Revolutionsgarden Irans (IRGC) angeblich ballistische Raketen auf zwei in der Region operierende US-Kriegsschiffe der Marine abgefeuert hatten. CENTCOM teilte mit, die Schiffe seien Teil eines Netzwerks gewesen, mit dem die IRGC finanziert würden, und der Einsatz habe wirtschaftliche Kosten für Teheran erzwingen sollen.

Neue Eskalation verschärft politische Risiken

Die Angriffe folgten auf Wochen erneuter Gefechte nach dem Zusammenbruch einer Waffenruhe, die an das MOU vom Juni geknüpft war und die Wiedereröffnung der Straße von Hormus sowie einen Rahmen für Verhandlungen über das iranische Atomprogramm schaffen sollte. Seither haben beide Seiten Militärschläge ausgetauscht, und Abgeordnete beider Parteien streiten weiter über die Strategie der Regierung. Innerhalb des Kongresses wächst der Druck, eine klarere Exit-Strategie zu formulieren.

Die Straße von Hormus bleibt ein Brennpunkt, da etwa ein Fünftel des global gehandelten Öls normalerweise durch diese Wasserstraße transportiert wird. Jede Störung löst daher Sorgen an den globalen Energiemärkten und bei amerikanischen Verbrauchern aus. Ein länger anhaltender Konflikt könnte die Preise weiter nach oben treiben und so den Unmut in der Bevölkerung vergrößern.

„Von Beginn an hatte dieser Krieg weder einen klaren Auftrag noch eine Strategie noch ein Endziel. Der Kongress wurde nicht konsultiert“, erklärte Pramila Jayapal, eine Demokratin aus dem Bundesstaat Washington, in einer im Juli an Newsweek übersandten Pressemitteilung. „Und die Feindseligkeiten wurden immer wieder von einem Präsidenten vorangetrieben, der seine Wahl mit dem Versprechen gewonnen hat, die „endlosen Kriege“ zu beenden.“

In der Sendung Meet the Press von NBC News sagte der republikanische Senator John Kennedy aus Louisiana am Sonntag, der Krieg werde „wahrscheinlich nicht“ bis zu den Zwischenwahlen im November beendet sein. Er räumte zudem mögliche politische Risiken für die Republikaner ein und erklärte, die Wähler seien „nicht besonders glücklich über den Krieg in Iran“, während sich die Partei auf die Wahlen im November vorbereite.

Da die Republikaner im November ihre Mehrheiten im Kongress verteidigen müssen, lässt die Umfrage vom Sonntag darauf schließen, dass Trumps Unterstützung innerhalb der GOP zwar stark bleibt, die Begeisterung für einen der prägenden außenpolitischen Konflikte seiner zweiten Amtszeit jedoch nachlassen könnte. Ein weiterer Rückgang der Intensität der Zustimmung könnte sich unmittelbar auf die Wahlbeteiligung im republikanischen Lager auswirken.

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