Neue Unwetter in der Nacht möglich
Startseite Bayern Unwetter wüten über Bayern: Waldbrand nach Blitzeinschlag – Amtliche Warnungen an Bevölkerung Von: Felix Herz, Leoni Billina Uns auf Google folgen Ein Ort in Bayern hat am Donnerstag einen neuen Hitzerekord aufgestellt – und auch am Freitag schwitzt der Freistaat weiter. Doch dann drohen lokal teils heftige Gewitter. München – Update vom 1. August, 8.15 Uhr: Ein Gewitter hat in der Nacht auf Samstag (1. August) am Hochstaufen bei Bad Reichenhall ein Feuer ausgelöst. Ein Blitz schlug in den Berg ein und entzündete die Vegetation an dessen Südseite. Obwohl der einsetzende Regen die Flammen teilweise eindämmte, waren in den frühen Morgenstunden noch immer Glutnester aktiv. Unwetter wüten in Bayern: Blitz löst Waldbrand aus – amtliche Warnung gilt Die Stadt Bad Reichenhall und die Feuerwehr haben eine Warnmeldung herausgegeben. Darin heißt es, dass „beim Aufenthalt in diesem Bereich Gefahr für Leib und Leben“ bestehe. Behörden und Einsatzkräfte appellierten eindringlich an alle Menschen in der Region, den gesamten Bereich rund um den Hochstaufen weiträumig zu umgehen. Die Warnung gilt aktuell immer noch. Auch in der Oberpfalz hat ein Waldbrand einen Großeinsatz ausgelöst. In der Nähe von Freudenberg im Landkreis Amberg-Sulzbach kämpfen rund 330 Helferinnen und Helfer seit dem gestrigen Freitagabend (31. Juli) gegen die Flammen – doch das Feuer ist wegen starker Winde nicht unter Kontrolle zu bringen. Auch hier gilt eine amtliche Warnung: Bewohner im Bereich sollen Fenster und Türen geschlossen halten. Keine unwetterbedingten Sperrungen mehr – Aktuell keine Gewitter-Warnungen für Bayern Unwetterbedingt meldet die DB Regio Bayern aktuell keine Sperrungen mehr. Jedoch gibt es Frust zwischen Murnau und Oberammergau: Hier ist die Strecke aktuell aufgrund von Hitzeschäden gesperrt – kurz nachdem der Zugverkehr dort erst wieder aufgenommen worden war. Ein Ersatzverkehr ist laut DB Regio Bayern für den heutigen Samstag eingerichtet. Eine gute Nachricht gibt es. Aktuell gibt es keine Gewitter- und Unwetterwarnungen im Freistaat. Eine schlechte Nachricht gibt es aber auch. Bereits für den Vormittag sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) gebietsweise Regen, Schauer oder vereinzelte Gewitter voraus. Am Nachmittag könnte es vor allem im Umfeld der Schwäbisch-Fränkischen Alb und in Richtung Donau häufiger gewittern, örtlich auch kräftig. Die stärksten Gewitter erwarten die Meteorologen am oberbayerischen Alpenrand. Alle Entwicklungen können auf unserer Live-Karte verfolgt werden: Gewitterlage in Bayern beruhigt sich am späten Freitagabend Update vom 31. Juli, 23 Uhr: Die Gewitterlage in Bayern beruhigt sich derzeit. Weiterhin aber ist es möglich, dass in der Nacht neue Gewitter aufkommen oder die Front aus Baden-Württemberg nach Bayern zieht. Aktuell reicht letztere bereits an die Grenze heran. In Bayern gibt es derzeit „nur“ noch eine Warnung vor „Gewitter“ (Stufe eins von vier). Diese liegt für Teile der Oberpfalz vor, Update vom 31. Juli, 22 Uhr: Die Gewitter im Osten Bayerns haben sich aufgelöst, dafür liegt nun aber eine neue, große Gewitterzelle über Franken und der Oberpfalz. Welche Landkreise genau betroffen sind, zeigt die Warnkarte des DWD. Die Meteorologen warnen darin: „Von Südwesten ziehen Gewitter auf. Dabei gibt es Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 70 km/h sowie Starkregen mit Niederschlagsmengen zwischen 15 l/m² und 25 l/m² pro Stunde und Hagel.“ Zunächst gilt die Warnung bis 23 Uhr. Möglich aber, dass die Warnungen verlängert werden oder in der Nacht neue dazukommen. Update vom 31. Juli, 21 Uhr: Im Osten Bayerns beruhigt sich so langsam die Wetterlage. Zwischen dem Landkreis Landshut und der Ostgrenze des Freistaats liegt aber noch eine Warnung vor starkem Gewitter vor. Diese läuft, Stand 21 Uhr, um 22 Uhr aus. Allerdings bahnen sich wohl schon die nächsten Gewitter an: Aktuell liegt eine Zelle quer über Baden-Württemberg. Gut möglich, dass auch diese gen Osten weiterzieht und im Laufe der Nacht auf Bayern trifft. „Nochmals Gewitter“ vom Südwesten: Auch die Nacht dürfte ungemütlich werden in Bayern Dies deckt sich mit den Vorhersagen des Deutschen Wetterdienstes. Dort heißt es: „In der Nacht zum Samstag anfangs im östlichen Ober- und in Niederbayern noch teilweise schwere Gewitter mit orkanartigen Böen um 110 km/h, heftigem Starkregen (Mengen bis 40 l/qm in kurzer Zeit) und Hagel mit Korngrößen um 2 cm. Auch im weiteren Verlauf der Nacht von Südwesten nochmals Gewitter, jedoch mit deutlich abnehmender Unwettergefahr.“ Zum Samstag schreiben die Meteorologen dann: „Am Samstag am Nachmittag und Abend von Südwesten neuerlich Gewitter mit Starkregen, kleinem Hagel und Sturmböen. Vereinzelt unwetterartige Entwicklungen dann insbesondere aufgrund von Starkregen (Mengen um 25 l/qm in 1 Stunde) und Hagel (Korngrößen um 2 cm) nicht ausgeschlossen, am östlichen Alpenrand am Abend wahrscheinlich.“ Update vom 31. Juli, 20.08 Uhr: Das Unwetter sowie die diversen Gewitter, die über Bayern hinwegrollen, haben Folgen: Aktuell kommt es beim Bahnverkehr vielerorts im Freistaat zu Verzögerungen, teils werden Züge in den Bahnhöfen zurückgehalten, teils liegen Bäume auf den Gleisen. Mehr Infos gibt es hier. Update vom 31. Juli, 19.45 Uhr: Jetzt kracht es in München: Über der Stadt sind bereits Donner zu hören, und der Deutsche Wetterdienst hat seine Warnkarte auch schon aktualisiert. Dort warnen die Meteorologen nun vor „starkem Gewitter“ in München, betroffen ist das gesamte Stadtgebiet. In der Meldung heißt es: „Es treten einzelne Gewitter auf. Dabei gibt es Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 80 km/h (22 m/s, 44 kn, Bft 9) sowie Starkregen mit Niederschlagsmengen bis 25 l/m² pro Stunde und kleinkörnigen Hagel.“ Die Warnung gilt noch vorläufig bis 20.30 Uhr. Update vom 31. Juli, 18.30 Uhr: Während die Unwetterzelle nördlich von München weiter gen Osten zieht, entsteht im Süden des Freistaats derzeit eine neue Unwetterzelle. So warnt der DWD für ein Gebiet in weiten Teilen der Landkreise Rosenheim, Miesbach und Traunstein: „Von Südwesten ziehen einzelne Gewitter auf. Dabei gibt es heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen bis 30 l/m² pro Stunde sowie Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 80 km/h und Hagel mit Korngrößen um 2 cm.“ Weiterhin gibt es zudem vielerorts Warnungen vor „starkem Gewitter“ in Bayern. Update vom 31. Juli, 17.45 Uhr: Es wird ernst in Bayern, die Lage spitzt sich zu: Der DWD hat soeben die Warnstufe für eine Region angehoben. Seit 17.44 Uhr gilt nördlich von München – in Teilen der Landkreise Freising, Dachau und Pfaffenhofen an der Ilm – die zweithöchste Warnstufe. Die Meteorologen warnen wörtlich vor „schwerem Gewitter, heftigem Starkregen und Hagel“ – es handelt sich hierbei um eine „amtliche Unwetterwarnung“, die so übrigens derzeit auch für Teile Norddeutschlands gilt. Weiter erklärt der DWD in der Warnung, die vorläufig bis 19 Uhr gilt: „Von Südwesten ziehen einzelne Gewitter auf. Dabei gibt es heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen bis 30 l/m² pro Stunde sowie Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 85 km/h und Hagel mit Korngrößen um 2 cm.“ Update, 16.47 Uhr: Mehrere Gewitter-Fronten ziehen ab jetzt über Bayern. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt daher in mehreren Gebieten. Konkret heißt es: „Von Südwesten ziehen einzelne Gewitter auf. Dabei gibt es Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 85 km/h sowie Starkregen mit Niederschlagsmengen bis 20 l/m² pro Stunde und kleinkörnigen Hagel.“ Die Fronten ziehen über Augsburg derzeit nach Osten. Im Laufe des Abends soll sich dann laut wetteronline ein Cluster über dem gesamten Süden, möglicherweise bis München, bilden. Erstmeldung vom 31. Juli Bayern hat am Donnerstag (30. Juli) einen neuen Hitzerekord für den Monat Juli geknackt: Im unterfränkischen Kitzingen registrierte der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach vorläufigen Messwerten 40,4 Grad – der höchste je im Juli gemessene Wert im Freistaat. Dass Kitzingen als Bayerns absoluter Hitze-Hotspot gilt, hat seinen Grund: Bereits im Juni knackte die Stadt zweimal hintereinander die 40,8-Grad-Marke und hält damit den Allzeit-Rekord. Wetteraussichten für Bayern: Es bleibt heiß, dann drohen Unwetter Auch am Freitag schwitzt Bayern weiter. Durch heiß-feuchte Luftmassen aus dem Südwesten steigen die Temperaturen noch einmal auf bis zu 38 Grad. Zwar rechnen die Meteorologen nicht mit neuen Rekorden, für das gesamte Land gilt aber weiterhin eine offizielle Hitzewarnung. Mit der drückenden Hitze wächst allerdings die Unwettergefahr. Der DWD warnt ab Freitagmittag vor allem von Südwesten her vor teils schweren Gewittern. Neben stürmischen Böen um 60 km/h und kleinem Hagel drohen lokal extrem heftige Unwetter. Dabei sind Starkregen mit bis zu 30 Litern pro Quadratmeter, orkanartige Böen von bis zu 110 km/h und Hagel möglich. Wetter-Knall in Bayern Erst zum Wochenende kühlt es leicht ab. Die Höchstwerte pendeln sich am Samstag und Sonntag zwischen 26 Grad im Vogtland und etwa 34 Grad im Süden ein. Durch die feuchte Luft bleibt es jedoch extrem schwül. Auch am Samstag reißt die Gewitterkette nicht ab: Erneut kann es stellenweise zu Unwettern mit Starkregen und Sturmböen kommen.