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Neue US-Angriffe auf Iran

Welt

Das US-Militär hat nach eigenen Angaben neue Angriffe auf den Iran gestartet. Dabei seien unter anderem iranische Luftabwehrsysteme und Radarstationen ins Visier genommen worden, teilte das zuständige US-Regionalkommando Centcom mit. Das Ziel sei gewesen, die Fähigkeit Irans einzuschränken, Handelsschiffe in der Straße von Hormus anzugreifen.

Boote der Revolutionsgarde angegriffen

Am Morgen erklärte das Militär dann, die Angriffswelle sei abgeschlossen. Dutzende Ziele seien an mehreren Standorten mit Präzisionsmunition getroffen worden.

Teheran verurteilte die Angriffe. Diese hätten alle diplomatischen Bemühungen der vergangenen Monate zunichte gemacht, erklärte das iranische Außenministerium. Die USA hätten zudem "eine Rückkehr der Unsicherheit in der Straße von Hormus sowie Störungen der internationalen Handelsschifffahrt verursacht".

Als Reaktion beschoss Iran US-Basen in der Region. Die Islamische Revolutionsgarde attackierte nach Angaben von Staatsmedien Militärziele und -stützpunkte in Jordanien, Kuwait und Bahrain.

Vierte Nacht mit Angriffen

Es ist bereits die vierte Angriffswelle der USA, seit die Feindseligkeiten in der Nacht zu Mittwoch wieder aufflammten. Die US-Armee hatte bereits in der Nacht zum Sonntag nach eigenen Angaben rund 140 militärische Ziele im Iran angegriffen, nachdem die Revolutionsgarde ein Schiff in der Straße von Hormus attackiert hatte.

Teheran reagierte mit Angriffen auf Ziele in mehreren Golfstaaten. Außerdem erklärte die Revolutionsgarde, die für den Welthandel bedeutende Straße von Hormus bleibe "bis auf Weiteres und bis zum Ende der amerikanischen Interventionen in dieser Region gesperrt". Die US-Armee wies dies zurück. "Der Iran kontrolliert die Meerenge nicht. Der Verkehr fließt", erklärte Centcom.

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