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Neuer C 200: Mercedes macht die C-Klasse günstiger

Wirtschaft

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Mercedes hält am Verbrenner fest! Während die Stuttgarter eine neue elektrische C-Klasse auf den Markt bringen, bekommt auch das bisherige Modell mit Benzin- und Dieselmotoren eine Frischzellenkur. Und die bringt sogar eine Preissenkung.

Die überarbeitete C-Klasse startet künftig bei 48.844 Euro. Zuvor kostete das Einstiegsmodell rund 54.000 Euro. Allerdings streicht Mercedes den bisherigen C 180. Neuer Einstieg ist der C 200, den BILD bereits fahren konnte.

Neuer Mercedes C 200 mit Elektro-Boost

Unter der Haube arbeitet weiterhin ein Zweiliter-Vierzylinder. Der Benziner leistet 177 PS, hinzu kommen für maximal 20 Sekunden weitere 27 PS durch einen Elektromotor. Macht zusammen kurzzeitig 204 PS.

Dank überarbeiteter 48-Volt-Technik und eines neuen elektrischen Zusatzverdichters steht die Kraft schon bei niedrigen Drehzahlen bereit. Das soll vor allem das Turboloch beim Beschleunigen verkleinern. Und tatsächlich: Der C 200 kommt angenehm flott vom Fleck. In 8,5 Sekunden beschleunigt die Limousine auf Tempo 100, erst bei 232 km/h ist Schluss.

Bei kräftigem Gasgeben ist der Vierzylinder zwar deutlich zu hören, wirkt aber weder angestrengt noch unangenehm laut. Auch die Neungang-Automatik macht ihre Sache gut. Sie wechselt die Gänge geschmeidig und nahezu unmerklich.

Mercedes frischt auch das Design auf

Von außen erkennt man die Modellpflege vor allem an der Front. Der Kühlergrill fällt kompakter aus und trägt zahlreiche kleine Mercedes-Sterne. Dazu kommen neue Scheinwerfer mit Doppelstern-Signatur.

Innen bleibt Mercedes dagegen beim bekannten Cockpit mit digitalem 12,3-Zoll-Tacho und bis zu 11,9 Zoll (ca. 30 cm) großem Hochkantbildschirm. Die riesige Bildschirmlandschaft der elektrischen C-Klasse gibt es hier nicht. Dafür zieht das neue Betriebssystem MB.OS mit künstlicher Intelligenz ein. Auch bei den Materialien hat Mercedes nachgebessert.

So fährt die neue C-Klasse

Auf der ersten Testrunde überzeugt der C 200 vor allem mit seiner Ausgewogenheit. Die Lenkung arbeitet etwas präziser als zuvor, das adaptive Fahrwerk spricht feinfühliger an. Der Benziner ist kein Sportwagen, muss er aber auch nicht sein. Mit seinem spontanen Antritt, der komfortablen Abstimmung und der geschmeidigen Automatik bietet er genau das, was man von einer C-Klasse erwartet.

Praktisch: Auch den Kombi wird es weiterhin geben. Das T-Modell startet bei 50.391 Euro.

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