Neuer Samstagskrimi: "Frankfurt Mord" mit siegreichem Start
Die neue Samstagskrimireihe "Frankfurt Mord" war zum Auftakt die mit Abstand meistgesehene Sendung um 20:15 Uhr. Durchschnittlich 4,78 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer entschieden sich für den ZDF-Film, der damit beim Gesamtpublikum einen hervorragenden Marktanteil von 23,5 Prozent verzeichnete. Zum Vergleich: Die ARD-Show "Verstehen Sie Spaß?" erreichte - wenn auch über die mehr als doppelte Länge hinweg - deutlich weniger als drei Millionen Menschen.
Erfolgreich war "Frankfurt Mord" zudem bei den 14- bis 59-Jährigen, wo immerhin noch ein Marktanteil von 12,4 Prozent erzielt wurde. Bei den 14- bis 49-Jährigen spielte die neue Krimireihe hingegen nur eine Nebenrolle und blieb bei schwachen 5,9 Prozent Marktanteil hängen. Das "heute-journal" steigerte sich anschließend in dieser Altersgruppe zwar auf 7,7 Prozent, doch eine Wiederholung von "Der Staatsanwalt" fiel kurz danach sogar auf nur 3,0 Prozent zurück. Insgesamt erreichte der Krimi am späten Abend jedoch im Schnitt noch 2,55 Millionen Personen.
Es war allerdings nicht nur das ZDF, das am Samstagabend mit dem populären Krimi-Genre punktete: So lockte ein alter Münster-"Tatort" parallel zu "Frankfurt Mord" bundesweit über eine Million Menschen zum WDR. Durchschnittlich 1,15 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer entschieden sich für "Die Erfindung des Rades", sodass der Marktanteil bei 5,7 Prozent lag. Das SWR Fernsehen wiederum erreichte mit einer alten Folge von "Nord bei Nordwest" noch 510.000 Menschen und kam auf 2,5 Prozent Marktanteil. Bei den 14- bis 49-Jährigen lagen beide Krimis allerdings jeweils unter der Marke von einem Prozent.
Die insgesamt meistgesehene Sendung des Tages war derweil kein Krimi, sondern die "Tagesschau". Deren Hauptausgabe brachte es um 20:00 Uhr alleine im Ersten auf 5,08 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer, die 27,1 Prozent Marktanteil entsprachen. Mit Werten um 25 Prozent landete die "Tagesschau" darüber hinaus auch bei den 14- bis 49-Jährigen und 14- bis 59-Jährigen an der Spitze.