DAX +1,15 % 25.704,02 Pkt 18:00:00 MDAX +0,45 % 30.425,40 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,05 % 6.167,81 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,22 % 52.475,10 Pkt 22:18:52 S&P 500 +0,88 % 7.743,98 Pkt 22:18:42 Nasdaq +1,45 % 26.549,85 Pkt 22:15:59 Nikkei -0,09 % 63.899,58 Pkt 02:52:05 Gold 0,00 % 4.074,50 USD 02:57:09 Silber -0,59 % 53,98 USD 02:57:00 Brent -2,90 % 110,58 USD 02:56:40 WTI +1,96 % 101,86 USD 02:57:00 Bitcoin -1,66 % 79.913,06 USD 03:07:07 EUR/USD +0,26 % 1,11590 USD 03:06:45 EUR/GBP +0,07 % 0,83670 GBP 03:07:09 EUR/CHF +0,07 % 0,92290 CHF 03:07:09 EUR/JPY +0,06 % 175,894 JPY 03:07:09

Neuer Scheitholzkessel verbraucht mehr Holz: Gründe im Überblick

Wirtschaft

"Wir bewohnen ein älteres Bauernhaus. Seit Oktober 2025 haben wir einen neuen Scheitholzkessel mit 30 kW Leistung und einem 2.000 l großen Pufferspeicher. Vorher betrug der Pufferspeicher 3.000 l. Ich habe das Gefühl, dass diese Heizung mehr Holz verbraucht. Vor allem in der Übergangszeit muss ich mehr heizen. Woran kann das liegen?", fragt Leser Moritz G.

Nach Ihrer Beschreibung könnte der höhere Holzverbrauch vor allem mit der Kombination aus dem neuen Holzvergaser und dem nun kleineren Pufferspeicher zusammenhängen. Moderne Scheitholzkessel arbeiten nur unter Volllast mit hohem Wirkungsgrad. In der Übergangszeit ist der Wärmebedarf jedoch gering, sodass der Kessel häufiger startet, sich öfter selbst aufheizen muss und die im kleineren Speicher eingebrachte Wärme schneller über Speicher- und Rohrleitungsverluste abgegeben wird. Dadurch entsteht leicht der Eindruck eines höheren Verbrauchs, obwohl die Ursache meist in den Betriebsbedingungen liegt.

Auch ein zu frühes oder zu häufiges Anheizen kann den Verbrauch erhöhen, da die Anzündphase vergleichsweise viel Energie benötigt. Wird der Puffer nicht weit genug entladen, bevor erneut geheizt wird, arbeitet der Kessel nicht im optimalen Bereich. Zusätzlich können zu hohe Puffertemperaturen in der Übergangszeit unnötige Verluste verursachen, weil diese Temperaturen im Haus gar nicht benötigt werden.

Vermutlich lässt sich der Verbrauch reduzieren, wenn der Puffer stärker ausgenutzt wird, also erst nachgeheizt wird, wenn er deutlich abgekühlt ist, und der Kessel dann in einem vollständigen Abbrand unter Volllast läuft. Auch eine Anpassung der Heizkurve sowie eine Überprüfung der Regelungsparameter kann sinnvoll sein, um den Betrieb besser auf das Gebäude und die Übergangszeit abzustimmen.

Gerade neue Kessel laufen häufig noch mit Werkseinstellungen, die nicht optimal zur jeweiligen Anlage passen. ­Eine fachgerechte Kon­trolle von Lambda-Regelung, Abgastemperatur, Rücklaufanhebung und hydraulischer Einbindung kann daher helfen, den Betrieb auf die tatsächlichen Bedingungen abzustimmen und den Holzverbrauch zu senken.

Ihre Meinung ist gefragt

Was denken Sie über dieses Thema? Was beschäftigt Sie aktuell? Schreiben Sie uns Ihre Meinung, Gedanken, Fragen und Anmerkungen.

Wir behalten uns vor, Beiträge und Einsendungen gekürzt zu veröffentlichen.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren