Neuer Stürmer im Fokus des VfB Stuttgart?
Dass der VfB Stuttgart seinen Kader gerne noch um einen weiteren Stürmer ergänzen würde, ist bekannt. Das gilt auch dafür, dass Dzenan Pejcinovic vom VfL Wolfsburg der Auserkorene ist. Allerdings gestalten sich die Verhandlungen zwischen den Schwaben und den Wölfen kompliziert. Nun soll man im Ländle eine Alternative ins Auge gefasst haben. "Ich kann bestätigen, dass wir noch in Gesprächen sind. Diese sind von sehr hoher Wertschätzung geprägt und sehr angenehm", sagte Fabian Wohlgemuth, der Sportvorstand des VfB Stuttgart, am vergangenen Samstag mit Blick auf den Poker um Dzenan Pejcinovic vom VfL Wolfsburg: "Grundsätzlich bin ich immer optimistisch, weil wir noch fünf Wochen darüber sprechen können. Aber aktuell sind wir von einem Ergebnis weit entfernt." Das letzte Angebot der Schwaben soll lediglich 20 Millionen Euro betragen haben, berichtet "Sky". Nun sei man bereit, auf circa 20 Millionen Euro plus Boni zu erhöhen. Für Wolfsburg angeblich noch zu wenig. In Stuttgart soll man den Markt daher nach Alternativen absuchen. Dabei soll laut "Sky" Sidiki Cherif von Fenerbahçe in den Fokus gerückt sein. Eine wirklich günstigere Option dürfte der Offensivyoungster allerdings nicht sein. VfB Stuttgart müsste wohl tief in die Tasche greifen Der 19-jährige Guineer wechselte erst im Sommer 2026 im Anschluss an eine halbjährige Leihe nach Istanbul. Inklusive Leihgebühr sollen satte 22 Millionen Euro an den französischen Klub SCO Angers geflossen sein. "Sky" zufolge soll Fenerbahce allerdings offen sein, über einen Wechsel des Talents zu verhandeln. Spannend in diesem Zusammenhang. Laut Transferinsider Ekrem Konur war Cherif bereits im Dezember 2025 Thema bei den Stuttgartern. Stattdessen wechselte der Rechtsfuß jedoch an den Bosporus, wo er bis Ende Juni 2030 unterschrieb. Für Fener bestritt Cherif bislang 17 Pflichtspiele, in denen er drei Treffer erzielte und ein Tor vorbereitete. Auch 2026/27 kam der Youngster im Rahmen der Champions-League-Qualifikation schon einmal für seinen Klub zum Einsatz, absolvierte beim 1:0 gegen Gornik Zabrze aus Polen allerdings nur drei Minuten.