Neuer Tankrabatt senkt die Spritpreise: 17 Cent weniger!
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Mettmann (NRW) – Es ist so weit! Ab heute soll Tanken wieder günstiger werden. Der neue Tankrabatt ist um Mitternacht in Kraft getreten. Benzin und Diesel sollen um bis zu 17 Cent pro Liter billiger werden. Doch was passierte nach 0 Uhr wirklich an den Zapfsäulen? BILD hat in Mettmann nahe Düsseldorf eine Stichprobe genommen. Das Ergebnis: Kurz nach Mitternacht sanken die Preise für Benzin und Diesel um exakt 17 Cent. Auch ein Blick in die Tankstellen-App des ADAC zeigte in der Nacht niedrigere Preise, etwa in München, Berlin oder Hamburg.
Um 0.15 Uhr war es an einer Star-Tankstelle in Mettmann so weit. Hier sank der Liter Benzin von 2,30 Euro auf 2,13 Euro, der Diesel von 2,36 Euro auf 2,19 Euro.
Bei der Esso-Tankstelle in Mettmann fielen die Preise bereits um 0.01 Uhr. Auch hier 17 Cent weniger für Benzin und Diesel.
Neuer Tankrabatt gilt für drei Monate
Fakt ist: Mit dem neuen Tankrabatt gilt für Benzin und Diesel die abgesenkte Energiesteuer. Es gibt allerdings keine direkte Verpflichtung der Tankstellen, die Preise zu senken. Christian Küchen (64), Geschäftsführer des Tankstellenverbands en2x, hatte in BILD angekündigt: „Die Senkung von Energie- und Mehrwertsteuer wird ab dem 1. Oktober um Mitternacht ohne Einschränkungen und Aufschläge weitergegeben.“
Grundsätzlich gilt der Rabatt bis Ende Dezember. Aus Sicht der Autofahrer wurde es höchste Zeit: Im Zuge des Nahost-Krieges waren die Spritpreise immer weiter gestiegen, der September war der mit Abstand teuerste Tankmonat bisher. Das hatte sich sogar in der Inflation niedergeschlagen. Für Benzin der Sorte E10 musste man im Schnitt 2,27 Euro zahlen, für Diesel 2,38 bis 2,39 Euro.
Dabei ist der Tankrabatt umstritten. Kritiker sagen, der Rabatt sei zu ungenau und biete keinen Anreiz, Sprit zu sparen. Außerdem komme er nicht vollständig beim Verbraucher an. Und er sei teuer: Der jetzige Tankrabatt dürfte Bund und Länder zusammen rund 2,5 Milliarden Euro kosten. Befürworter verweisen wiederum darauf, dass es aktuell kein besseres Mittel gebe, um Autofahrer zu entlasten.