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Neues von der Bahnbrücken-Baustelle: Einhub der neuen Brücke geht entgegen Bahn-Aussage doch am Montag weiter

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Verwirrung um den Fahrplan beim Einhub der neuen Eisenbahnbrücke in Heidenheim: Nachdem von 9 bis kurz nach 11 Uhr die Arbeiten zum Einhub der neuen Brücke am Montag begonnen hatten, blieb die Brücke dann für mehrere Stunden an einer Stelle stehen. Wie die Bahn auf HZ-Nachfrage sagte, sollen die Arbeiten erst am nächsten Tag mittags fortgesetzt werden. Weil, so ein Bahnsprecher, die Arbeiter in die Mittagspause gegangen seien. Entgegen dieser Aussage der Bahn ging es auf der Baustelle am späteren Nachmittag dann aber doch weiter. Unterdessen hat sich die Brücke am Nachmittag mehrere Meter weiter in Richtung Brenz und damit zu ihrem Bestimmungsort bewegt. Wie weit der Einhub am Montag noch ausgeführt wird, ob dieser gar vollständig erfolgt, ist nicht bekannt. Auf der Baustelle jedenfalls wird gearbeitet. Hier geht's zum Livestream Was ist bisher passiert: Seit etwa 9 Uhr lief am Montag der Einhub der neuen Eisenbahnbrücke an der Piltz'schen Unterführung in Heidenheim. Die in unmittelbarer Nähe zuvor montierte, 62 Meter lange neue Brücke wurde dabei zunächst auf fahrbaren Schwerlastmodulfahrzeugen (Transportplattform mit zahlreichen Achsen und Rädern) an den neuen Bestimmungsort herangefahren. Als das vordere Ende das erste Widerlager erreichte, wurde die Brücke an den Haken des Großraupenkrans der Firma Mainz Riga genommen. Derart vorne eingehängt und hinten auf den Schwerlastmodulfahrzeugen aufliegend, ging die Reise zentimeterweise weiter in Richtung anderes Brenzufer. Gegen 11.20 Uhr kam die Fahrt dann zum Stehen. Die Ursache dafür war zunächst nicht bekannt. Es wurde beobachtet, wie der vordere Brückenteil leicht nach rechts (in Richtung B19) manövriert wurde. Ob dies planmäßig so passiert ist, oder ob dies ein ungeplantes Korrekturmanöver war, ist bisher nicht bekannt. Auch ist nicht klar, warum die Arbeiten entgegen der öffentlichen Ankündigung des Bahnsprechers doch fortgesetzt werden. Hier geht's zum Livestream Einhub der neuen Bahnbrücke in Heidenheim Am Montag, 17. August, wurde damit begonnen, die neue Eisenbahnbrücke an der Piltz'schen Unterführung in Heidenheim einzuheben. Hier Bilder vom Verlauf des ersten Tages dieser Aktion auf der Großbaustelle: Show more Heidenheim Bildergalerie Brücke und Baustelle in Zahlen: Die neue Brücke misst 62 Meter in der Länge, 13 Meter in der Höhe und wiegt 600 Tonnen. Die Bauteile wurden in einem Stahlwerk in Slany (Tschechische Republik) vorgefertigt und per Tieflader nach Heidenheim transportiert. Den Berechnungen der Planer zufolge soll die Lebensdauer bei mindestens 100 Jahren liegen. Zum Vergleich: Die Fertigstellung der vorherigen Brücke ist auf das Jahr 1905 datiert. Der Großraupenkran der Firma Riga Mainz ist dafür ausgelegt, bis zu 600 Tonnen zu heben. Müssen Eigengewicht und zu hebende Last normalerweise stets aufs Neue ausbalanciert werden, so weist das trotz des gewaltigen Leistungsvermögens aus der Distanz nahezu filigran wirkende Ungetüm aufgrund seiner Bauweise eine Besonderheit auf, die permanentes Umrüsten überflüssig macht: Der Kran selbst ist mit Gewichten von 130 Tonnen ausgestattet, weitere 350 Tonnen steuert ein angehängter Ballastwagen bei, der frei steuerbar als rollendes Gegengewicht dient. Die Widerlager: Um dem neuen Brückenbauwerk sprichwörtlich den Boden zu bereiten, mussten die bisherigen beiden Widerlager entfernt und durch neue ersetzt werden. Diese bestehen aus jeweils drei Elementen. Je zwei davon, pro Stück 200 Tonnen schwer, wurden hinterm Jugendzentrum Treff9 vorgefertigt, anschließend per Schwerlastkran an ihren Bestimmungsort befördert und durch ein weiteres Betonsegment verbunden. Die Verankerung: Um künftig alle wirkenden Kräfte sicher ableiten zu können, sind die Widerlager mit Bohrpfählen aus Beton verbunden, die einen Durchmesser von 120 Zentimetern aufweisen. Zehn davon befinden sich auf der dem Bahnhof zugewandten Uferseite der Brenz und reichen 40 Meter in die Tiefe. Neun sind es am Fuße des Totenbergs. Weil der Fels dort an vielen Stellen bereits knapp unter der Geländeoberfläche beginnt, war eine Bohrtiefe von maximal 18 Metern ausreichend. Zusammenfassend spricht Adler von einer „herausfordernden Geologie“. Neue Heidenheimer Eisenbahnbrücke: Was bisher auf der Baustelle geschah und wie es weitergeht Nach Fertigstellung der Widerlager soll die neue Heidenheimer Eisenbahnbrücke am Montag, 17. August, an ihren künftigen Platz transportiert werden. Diese Vorarbeiten waren notwendig - und so läuft der Einhub ab: Show more Heidenheim Vorarbeiten, Einhub, weitere Arbeiten

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