DAX +1,62 % 25.590,77 Pkt 18:00:00 MDAX +2,07 % 30.495,47 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,79 % 6.164,69 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,31 % 52.377,57 Pkt 21:04:33 S&P 500 +1,30 % 7.722,61 Pkt 21:04:29 Nasdaq +2,01 % 26.477,81 Pkt 21:04:33 Nikkei +1,73 % 63.268,37 Pkt 07:45:03 Gold +0,90 % 4.074,60 USD 20:54:32 Silber +0,72 % 54,50 USD 20:54:27 Brent -5,44 % 109,51 USD 20:54:27 WTI -1,81 % 99,92 USD 20:54:34 Bitcoin +0,87 % 80.702,75 USD 21:04:34 EUR/USD -0,72 % 1,11370 USD 21:03:46 EUR/GBP -0,26 % 0,83630 GBP 21:04:37 EUR/CHF -0,16 % 0,92260 CHF 21:04:37 EUR/JPY -0,06 % 175,818 JPY 21:04:37

news: Pyrotechnik mit Kondomen ins Stadion geschmuggelt?

Sport

Über die Kreativität von Ultras brauchen wir mit ihren Fangesängen oder aufwendigen Choreos nicht zu streiten. Wie die Anhänger von Waldhof Mannheim und dem 1. FC Kaiserslautern beim DFB-Pokalderby im August allerdings Wege fanden, so viel Pyrotechnik ins Stadion zu schmuggeln, wird - wie bereits erwähnt - noch heute diskutiert. Dirk Herzbach ist Fachbereichsleiter der Stadt Mannheim für Sicherheit und Ordnung und hat hierzu eine spannende Theorie: "Wir müssen uns nicht wundern, dass auf den Toiletten des Vereins so viele Kondome gefunden wurden", so Herzbach. "Nicht, weil da irgendwelche kuriose sexuelle Praktiken im Spiel waren, sondern weil die Fans die Pyrotechnik an Stellen hineingebracht haben, an die wir mit allen uns zur Verfügung stehenden Maßnahmen nicht herankommen."

War die Stimmung also nicht erst nach den Ausschreitungen wortwörtlich "im Arsch"? Waldhof Mannheims Sicherheitsbeauftragter Max Meyer sagt hierzu: "Mir ist klar, dass diese Menge, die an dem Tag im Stadion an Pyrotechnik gezündet wurde, nicht am Körper oder in irgendwelchen Körper-Öffnungen mit ins Stadion gelangt ist." Wie ich euch vorhin schon erzählt habe, will sich der Waldhof verstärkt auf Zulieferer und Mitarbeitende fokussieren.

Anfang Oktober wurde ein 42-Jähriger bei einer Schlägerei in Tübingen lebensgefährlich verletzt. Sein mutmaßlicher Angreifer kam in Untersuchungshaft - gegen ihn wird wegen versuchten Totschlags ermittelt. Nun folgt ihm der 42-Jährige, wie die Polizei mitgeteilt hat. Der Mann soll nämlich - bevor er selbst schwer verletzt wurde - einem anderen Mann einen Stein gegen den Kopf geschlagen haben. Auch gegen ihn wird jetzt wegen versuchten Totschlags ermittelt.

Kurz nach Schuljahresbeginn wird im Herbst in Baden-Württemberg oft zum Elternabend eingeladen. Doch gerade die Eltern sind oft nicht davon begeistert. Auf Social Media kursieren Comedy-Videos, in denen die Leute sich vornehmen, Alkohol in einer Thermoskanne ins Klassenzimmer zu schmuggeln, um den Abend zu überstehen. Der Landeselternbeirat Baden-Württemberg betrachtet diese Entwicklung mit Sorge: In manchen Klassen seien oft nur noch die Hälfte der Eltern anwesend, so die Vorsitzende Vanessa Scholz. Dabei gebe es einige Möglichkeiten, den Abend "erträglicher" zu machen. Das geht von Vorstellungsspielen über Snack-Pausen bis hin zu bequemeren Stühlen. Doch auch Konstruktive Diskussionen seien wichtig, solange sie sich auf die gesamte Klasse bezögen. Am Ende solle "keiner mit dem Gefühl nach Hause gehen, oh, jetzt habe ich hier zwei Stunden meines Lebens verschwendet", so Scholz.

Die Flughäfen in Baden-Württemberg passen zum Winter ihre Flugpläne an und bieten neue Reiseziele, vor allem in den Süden und Nahen Osten. Stuttgart erweitert Verbindungen unter anderem nach Kairo, Dubai und Urlaubsziele auf den Kanaren und am Roten Meer. Karlsruhe/Baden-Baden sowie der EuroAirport Basel/Mulhouse/Freiburg nehmen neue Ziele in Osteuropa und Nordafrika auf, streichen aber einzelne Verbindungen. Friedrichshafen bietet neue Flüge nach Alicante und Palma de Mallorca und baut die Verbindung nach Hamburg aus.

"Welche CDU hättens denn gern?", würde Robert Lembke wahrscheinlich fragen. In Ehingen (Alb-Donau-Kreis) treten am 25. Oktober zwei CDU-Kandidaten zur Stichwahl für das Amt des Oberbürgermeisters an: Tobias Huber und Martin Krämer. Konfliktpotenzial sehen die Anwärter allerdings nicht. Sie treten nicht mit dem Partei-Ticket an, sagen beide. Werbung für sich wollen sie als Menschen machen und nicht über ihre politische Zugehörigkeit. Denn schließlich gehe es ja anschließend auch darum, Oberbürgermeister für alle Menschen in Ehingen zu sein.

Am Amtsgericht Freiburg wird heute im Prozess um gestohlenes Zahngold das Urteil erwartet. Angeklagt sind ein 63-jähriger Mann und seine Frau. Die Staatsanwaltschaft wirft dem ehemaligen städtischen Bestatter vor, über mehrere Jahre Goldzähne und Schmuck von Verstorbenen gestohlen und zu Geld gemacht zu haben. Seine Frau soll ihm dabei geholfen haben. Die Staatsanwaltschaft geht von mindestens 250 Fällen und einer Beute im Wert von rund 250.000 Euro aus. Zusätzlich soll der Mann Fotos eines Mordopfers verschickt haben. Mehr dazu von meinem Kollegen Owusu Künzel:

Mit einem Festakt ist gestern die Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall nach drei Jahren Umbau wiedereröffnet worden. Zu dem Anlass kamen auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Baden-Württembergs Ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne). Steinmeier nutzte seine Festrede für eine deutliche politische Botschaft. Er warnte vor einem "neuen Kulturkampf": "Nationalistische Engstirnigkeit" drohe, die Freiheit der Kunst einzuschränken. "Dem müssen wir uns mit aller Kraft entgegenstellen." Als Beispiel für aktuelle Gefahren nannte er das Bauhaus in Dessau (Sachsen-Anhalt), das nach seinen Worten um sein Überleben fürchte, wie viele andere Einrichtungen. Auch Özdemir betonte die gesellschaftliche Bedeutung von Kunst. Steinmeier und Özdemir würdigten das Engagement von Unternehmer Reinhold Würth als Kunstmäzen. Die Kunsthalle Würth präsentiert sich jetzt größer und moderner.

Im Schatten der A5 treibt Bruchsal (Kreis Karlsruhe) die Wärmewende voran. Als erste Kommune in Baden-Württemberg will die Stadt große Teile der Innenstadt mit Fernwärme aus Tiefengeothermie versorgen. Bis 2033 soll etwa ein Drittel der Fernwärme aus der klimafreundlichen Erdwärme kommen. Und das ist noch längst nicht alles, wie ihr im Artikel meiner Kollegen lesen könnt.

Jetzt wollte ich schon schreiben: Wolltet ihr schon immer mal ein Röntgengerät haben? Dann hättet ihr jetzt die Gelegenheit dazu! - Aber: Bei der Online-Versteigerung von Inventar der geschlossenen Klinik in Tettnang (Bodenseekreis) dürfen medizinische Gegenstände - wie eben ein Röntgengerät oder auch Beatmungsgeräte und Infusionspumpen - nur von Einrichtungen oder Fachpersonal gekauft werden. Bei anderen Sachen dagegen - zum Beispiel Büromöbel oder Wandregale - können Privatpersonen noch bis heute mitbieten, wie ein Sprecher des Online-Auktionshauses dem SWR sagte. Die Auktion läuft im Auftrag der Insolvenzverwaltung des Medizin Campus Bodensee, zu dem die frühere Klinik gehörte. Die Klinik Tettnang ist seit Ende Mai geschlossen.

Die schwarz-rote Koalition hat sich auf die Einführung einer Zucker-Steuer auf gesüßte Getränke geeinigt. Sie soll ab kommenden Juli gelten. Geplant ist laut Finanzministerium, dass auf Getränke mit mindestens fünf Gramm Zucker pro 100 Milliliter ab nächsten Juli 26 Cent pro Liter Steuer fällig werden - ab acht Gramm Zucker 32 Cent. Das Finanzministerium rechnet allein im kommenden Jahr mit Mehreinnahmen von rund 690 Millionen Euro.

Unions-Fraktionschef Frei sagte im Deutschlandfunk, die Einigung sei eine Grundlage für weitere parlamentarische Beratungen, um die Reform der Gesetzlichen Krankenkassen zu finanzieren.

Der Motor beim VfB Stuttgart stottert in dieser Saison noch etwas - dennoch könnte man sich mit einem Sieg bei Slovan Bratislava heute Abend eine gute Ausgangsposition in der Champions League sichern. Die Aufgabe scheint machbar - doch dass man auch die vermeintlich Kleinen nicht unterschätzen sollte, hat gestern der FC Bayern mit seinem 3:3 bei Viking Stavanger gemerkt. Gegen den norwegischen Teilnehmer hat der VfB im ersten Champions League-Spiel seine Pflichtaufgabe noch erfüllt - ab 21 Uhr gilt es für die Jungs aus Cannstatt die Konzentration in der slowakischen Hauptstadt hochzuhalten. Das Spiel könnt ihr live im Audiostream der Sportschau verfolgen.

Pro-Palästina-Aktivisten wollen heute erneut vor der Zentrale der israelischen Rüstungsfirma Elbit in Ulm campieren. Im vergangenen Herbst hatte es dort ein Protestcamp gegeben. Die Demonstrierenden wollen erreichen, dass das Unternehmen seinen Sitz in Ulm, aber auch Fabriken in anderen deutschen Städten schließt. Außerdem wird gefordert, dass die Anklagen gegen fünf Aktivisten, die vor gut einem Jahr in den Elbit-Standort in Ulm-Böfingen eingebrochen sein sollen, fallen gelassen werden.

Wichtige Aktion beim SC Freiburg im Heimstadion: Am Sonntag lief vor dem Anpfiff auf der Stadionleinwand ein Kurzfilm über Suizid-Prävention. Der mit großem Aufwand gedrehte Film vom Arbeitskreis Leben Freiburg (AKL) soll zeigen, dass eine psychische Krise jeden treffen kann und dass es Unterstützung gibt.

Stefan Hannen vom AKL hält das Stadion als Ort der Aufklärung für sinnvoll, weil sich die Geschlechterverteilung der Fans grob mit der bei den Suizidtodesfällen decke - etwa 70 Prozent Männer, 30 Prozent Frauen. Männer kämen deutlich weniger in Beratungsstellen als Frauen, so Hannen. Der Film soll Aufmerksamkeit für die Themen Lebenskrisen und Suizid-Prävention schaffen. Wichtig sei, dass Menschen offen darüber sprechen. Das könne Leben retten. "Der Sport ist da ein guter Multiplikator", sagt Hannen.

In Esslingen ziert seit ein paar Tagen die Statue "Zwieblinger Teufel" des Künstlers Tim Bengel den Rathausplatz - und sorgt für mächtig Aufruhr. Das Kunstwerk spielt auf eine Sage an, in der eine Esslinger Marktfrau den Teufel überlistete, indem sie ihm statt eines Apfels eine rote Zwiebel reichte. Die Skulptur spaltet die Gemüter: Manche sehen darin Ansätze von Satanismus, andere wiederum hätten lieber die Marktfrau als mutige Frauenfigur auf dem Platz gesehen. Esslingens Oberbürgermeister Matthias Klopfer (SPD) berichtete dem SWR von viel Kritik bis hin zu Anfeindungen und Drohungen im Netz. In der Stadt selbst habe es aber viel Zustimmung gegeben:

Am Landgericht Stuttgart muss sich seit gestern eine Autofahrerin erneut wegen des Todes eines Motorradpolizisten während der Fußball-EM 2024 verantworten. Die heute 71-Jährige war am Tattag in eine Kreuzung in Stuttgart-Degerloch gefahren, die für eine Eskorte des damaligen ungarischen Ministerpräsidenten Orbán gesperrt war. Dort kollidierte sie mit dem Polizisten, der kurz darauf verstarb. Ursprünglich hatte das Amtsgericht die Frau wegen fahrlässiger Tötung zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Nun stellte der Richter im Berufungsverfahren in den Raum, ob doch eine Verurteilung wegen bedingten Vorsatzes infrage kommen könnte. Das wäre ein schwerwiegenderer Vorwurf. Die Staatsanwaltschaft blieb aber beim Vorwurf der fahrlässigen Tötung. Die Verteidigung, die ohnehin die Frau als Opfer eines nach eigenen Worten "politischen Verfahrens" sieht, stellte einen Befangenheitsantrag gegen den Richter.

Bei dieser Nachricht hat man ein Déjà-vu: Schon wieder ist ein Schwertransporter auf der A6 bei Öhringen (Hohenlohekreis) festgesteckt - und zwar in einer Baustelle. Laut Polizei war das Fahrzeug mit 4,50 Metern zu breit für den Bereich, der nur 3,50 Meter breit ist. Die Autobahn in Richtung Heilbronn musste für etwa eine Stunde gesperrt werden. In dieser Zeit fuhr der Schwertransport, begleitet von der Polizei, einen Kilometer rückwärts zu einer Nothaltebucht. Dort steht der Lastwagen zurzeit noch. Wie ein Polizeisprecher auf SWR-Nachfrage sagte, hatte der Schwertransport keine Genehmigung auf seiner Fahrt dabei. Erst vor rund einem Monat blieb ein Schwertransport unter einer Brücke der A6 bei Erlenbach (Kreis Heilbronn) stecken.

Am Neckar in Heilbronn verletzte sich ein 66-jähriger Radfahrer am Montagnachmittag lebensgefährlich, nachdem er mit einem E-Scooter zusammengestoßen war. Der beteiligte E-Scooter-Fahrer flüchtete von der Unfallstelle. Jetzt sucht die Polizei dringend nach Zeugen.

Die Studie ist alarmierend: Laut dem Bündnis gegen Cybermobbing aus Karlsruhe ist inzwischen jeder fünfte Schüler in Deutschland von Mobbing im Internet betroffen. Ganz genau sind es demnach 20,7 Prozent der Befragten, mehr als 2,4 Millionen Schülerinnen und Schüler. 2017 waren es noch 12,7 Prozent. Neue technische Mittel wie KI verschärfen laut dem Bündnis gegen Cybermobbing das Problem. Für Betroffene könne Cybermobbing gravierende gesundheitliche Folgen haben - neben körperlichen Beschwerden wie Kopf- und Magenschmerzen vor allem psychische Auswirkungen wie Angst- und Schlafstörungen oder Depressionen. Die Ergebnisse zeigen dem Bündnis zufolge aber auch, dass Schulen, die präventiv tätig sind, weniger Cybermobbing-Fälle erleben.

Ab heute sind bei der Deutschen Bahn Tickets buchbar für den Zeitraum ab dem 13. Dezember 2026 - also ab dem Start des neuen Fahrplans 2027. Der Fahrplanwechsel bringt für Reisende in Baden-Württemberg einige Änderungen. Unter anderem gibt es zusätzliche TGV- und ICE-Direktzüge nach Straßburg und Paris. Nachts kann man wieder auf einer durchgängigen ICE-Verbindung von Stuttgart nach Wien fahren und die Bahn baut das Angebot von ICE-Sprintern zwischen Stuttgart und Berlin aus. Für Baden-Baden und Offenburg (Ortenaukreis) gibt es mit der Inbetriebnahme des Rastatter Tunnels mehr Fernverkehrsverbindungen. Die Einzelheiten hat meine Kollegin Theresa Rauffmann hier zusammengetragen.

Magersucht ist eine heimtückische Krankheit - doch nun gibt es neue Hoffnung für betroffene Jugendliche: In Baden-Württemberg testen drei Kliniken aktuell eine familienbasierte Therapie, bei der die Patientinnen und Patienten zu Hause bleiben können und die Eltern vorübergehend die Verantwortung für das Essen übernehmen. Die Methode ist in Ländern wie Australien und den USA schon Standard, in Deutschland soll eine große Studie nun klären, ob sie ähnlich gut, wie die klassische stationäre Behandlung funktioniert, oder sogar besser. Ziel der Forschenden: Die Therapie in die Leitlinien bringen - und damit zur Kassenleistung machen.

In Albstadt-Ebingen (Zollernalbkreis) soll an einer Werkrealschule ein früherer Schüler eine Lehrerin mit Faustschlägen angegriffen haben. Das teilte die Polizei mit. Lehrkräfte hätten den 15-jährigen Jungen weggezogen. Beim Verlassen des Gebäudes soll er einen elfjährigen Schüler mit einem Messer leicht verletzt haben, dieser wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Lehrerin wurde laut Polizei bei dem Angriff nicht verletzt. Der Angreifer wurde von der Polizei vorläufig festgenommen. Gegen ihn ermitteln nun die Staatsanwaltschaft Hechingen und die Polizei, unter anderem zum Motiv des Jugendlichen.

In einem Mehrfamilienhaus in Stuttgart‑Nord hat heute Nacht ein Brand für starke Rauchentwicklung im Treppenhaus gesorgt. Mehrere Wohnungen waren verqualmt, Bewohner meldeten schwarzen Rauch aus dem Erdgeschoss. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit mehreren Fahrzeugen im Einsatz und gingen gesichert in das Gebäude, um den Brand zu löschen. Als Ursache wurde ein brennender Kinderwagen im Erdgeschoss festgestellt. Eine Wohnung wurde vorsorglich geräumt. Verletzt wurde niemand. Alle Bewohner konnten nach Kontrollen in das Haus zurückkehren. Die Polizei untersucht, wie es zu dem Brand kommen konnte.

Heute Morgen ist es noch bewölkt. Im Lauf des Tages kommt vom Rhein her immer weiter die Sonne raus. Am Nachmittag ist es in fast ganz Baden-Württemberg sonnig. Ausnahmen kann es am Bodensee und im Allgäu geben. Die Sonne lässt die Temperaturen auf 17 bis 21 Grad steigen.

Das aktuelle Wetter für euren Ort findet ihr immer in unserer SWR Aktuell-App oder auf unserer Wetter-Seite. Den Wetterbericht aus der SWR Aktuell-Sendung von gestern Abend seht ihr hier:

Nach dem tödlichen Polizeieinsatz im Rathaus in Tuttlingen hat Innenminister Manuel Hagel (CDU) das Vorgehen der Polizei verteidigt. Vergangene Woche war dort ein 27-Jähriger erschossen worden. Der Mann soll mit einer täuschend echt aussehenden Spielzeugpistole hantiert haben. "Die Polizei hat meine volle Rückendeckung", sagte Hagel gestern in Stuttgart. "Niemand hat etwas mit einer Waffe, egal, was es für eine ist, in einem deutschen Rathaus zu suchen." Wer mit einer Pistole auf eine Polizistin oder einen Polizisten ziele, müsse davon ausgehen, dass diese zum Äußersten greifen, um Schlimmeres zu verhindern, so Hagel. Zu den laufenden Ermittlungen wollte er sich nicht äußern.

Der Direktor des Landesmedienzentrums (LMZ) Michael Zieher hat gestern seinen Rücktritt angekündigt. Er habe seine Abordnung beantragt, bestätigte ein Sprecher des Landeskultusministeriums dem SWR. Zuvor hatte der "Südkurier" berichtet, dass Zieher seinen Abgang bei einer kurzfristig anberaumten Videokonferenz verkündet habe. Laut dem Bericht erklärte er dort, dass er von Teilen des LMZ-Verwaltungsrats, der aus Mitgliedern der Landesregierung und von Kommunalverbänden besteht, dazu gedrängt worden sei.

Zieher war unter Druck geraten, nachdem der Landesrechnungshof zahlreiche Verstöße gegen das Haushaltsrecht festgestellt hatte. Haushaltsführung und Ausgaben seien teilweise hochproblematisch. Dazu gehörten etwa Ausgaben wie der Kauf von Kryptowerten in Höhe von 33.000 Euro, die inzwischen fast wertlos sein sollen und deren dienstlicher Zweck nicht ersichtlich sei.

Nach den Ausschreitungen beim DFB-Pokalspiel gegen Kaiserslautern hat Waldhof Mannheim angekündigt, Mitarbeiter und Zulieferer stärker zu kontrollieren. Das erklärte der Sicherheitsbeauftragte des Vereins, Max Meyer, bei einer Sitzung des Ausschusses für Sicherheit und Ordnung der Stadt Mannheim gestern Nachmittag. "Mir ist klar, dass diese Menge, die an dem Tag im Stadion an Pyrotechnik gezündet wurde, nicht am Körper oder in irgendwelchen Körper-Öffnungen mit ins Stadion gelangt ist", sagte Meyer. Hier gelte es, die Vertrauensfrage zu stellen und Mitarbeiter und Zulieferer an so einem Spieltag ernster zu kontrollieren.

und guten Morgen an diesem Mittwoch - oder wie man beim Radio sagt: Bergfest! Die Ausschreitungen beim Pokalderby zwischen Waldhof Mannheim und dem 1. FC Kaiserslautern werden nach wie vor diskutiert - mit teils kuriosen Vermutungen. Innenminister Hagel (CDU) hat sich außerdem zu dem tödlichen Polizeieinsatz am Rathaus in Tuttlingen geäußert. Mein Name ist Dennis Just und ich begleite euch heute bis 10 Uhr durch den Morgen. Wenn ihr Fragen, Wünsche, Lob oder Kritik habt - schreibt mir gerne eine Mail an newsticker-bw@swr.de.

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