Nicht verfüttern: Fressnapf startet deutschlandweiten Rückruf für Katzenfutter
Fressnapf hat einen Rückruf für ein Katzenfutter gestartet. In der Sorte „Moments Filet Bites Thunfisch & Sardellen“ im 50-Gramm-Beutel wurden grobe Fischgräten nachgewiesen, wie das Tierbedarfsunternehmen in einer Mitteilung bekannt gab. Tierhalter sollten die betroffene Charge keinesfalls an ihre Katzen verfüttern.
Gefahr von inneren Verletzungen
Grätenfragmente im Futter können beim Fressen Verletzungen im Mundraum und Verdauungstrakt der Tiere verursachen. Betroffen ist ausschließlich die Ware mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 19.12.2027 und der Chargennummer 150098. Der Artikel lässt sich zudem an der Artikelnummer 2369983 identifizieren.
Kaufpreis wird in Filialen erstattet
Kunden können das Produkt in jeder Filiale des Händlers zurückgeben. Nach Angaben von Fressnapf erstattet das Unternehmen den Kaufpreis auch ohne Vorlage eines Kassenbons vollständig. Fressnapf hat den betroffenen Artikel bereits aus den Regalen entfernt.
Katzen: Beliebtestes Haustier Deutschlands
Nach Daten des Zentralverbands der Heimtierbranche (ZZF) besaßen 2025 rund 43 Prozent der Haushalte in Deutschland ein Heimtier. 24 Prozent der Haushalte hielten eine Katze und jeder fünfte hatte mindestens einen Hund.
Damit bleiben die Stubentiger das beliebteste Haustier. Im vergangenen Jahr lebten hierzulande in rund zehn Millionen Haushalten etwa 15,7 Millionen Katzen.
ZZF zufolge setzte der stationäre Handel im letzten Jahr rund 2,3 Milliarden Euro mit Katzenfutter um, ein leichter Anstieg um 1,3 Prozent gegenüber 2024. Fressnapf setzte 2025 nach eigenen Angaben netto insgesamt 1,15 Milliarden Euro in Deutschland um und eröffnete hierzulande 22 weitere Filialen.