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Niedersachsen: Bundeswehr testet neue Anti-Drohnen-Laser in Meppen

Technologie

Grenzen bei Nebel

Im Emsland werden Waffen gegen Drohnen getestet

Von t-online

29.06.2026 - 14:44 UhrLesedauer: 1 Min.

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In Meppen erprobt eine Firma Laser, die Drohnen mit gebündeltem Licht ausschalten sollen. Wann die Waffen einsatzbereit sind, ist noch offen.

Die Bundeswehr treibt die Entwicklung von Laserwaffen zur Abwehr feindlicher Drohnen voran. Auf dem Testgelände der Wehrtechnischen Dienststelle 91 im niedersächsischen Meppen werden derzeit Systeme erprobt, die unbemannte Fluggeräte mit gebündeltem Licht außer Gefecht setzen sollen. Die Tests werden von der Firma Fiberbridge Photonics durchgeführt, die die Laser auch baut.

Nach Angaben der Firma sollen die Laser Drohnen beschädigen, indem sie etwa Tragflächen oder Propeller erhitzen. Die Systeme gelten als mögliche Ergänzung zu Raketen und konventioneller Flugabwehr. Hintergrund sind die Erfahrungen aus dem Ukraine-Krieg, in dem Drohnen zunehmend für Angriffe auf Truppen und Infrastruktur eingesetzt werden.

Systeme können in den kommenden Jahren verfügbar sein

Die Technik stößt allerdings an Grenzen. Voraussetzung ist eine freie Sicht auf das Ziel. Bei dichtem Nebel oder wenn Hindernisse den Laserstrahl verdecken, kann das System nicht eingesetzt werden.

Auf ein Lasersystem hat sich die Bundeswehr bislang noch nicht festgelegt. Die Tests in Meppen sollen klären, welche Technik sich für den künftigen Einsatz eignet. Nach Einschätzung der Wehrtechnischen Dienststelle könnten erste Systeme in den kommenden Jahren verfügbar werden.

Verwendete Quellen

rnd.de: "Eine Sekunde, eine Drohne: So will Deutschland Angriffe aus der Luft abwehren"

Transparenzhinweis

Dieser Text wurde teilweise mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft. Wir freuen uns über Hinweise an t-online@stroeer.de.

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