Niedriger Donaupegel: Rumänien schaltet einziges Akw ab
Extremes Niedrigwasser Rumänien fährt Akw-Reaktoren komplett herunter Von t-online, afp 12.08.2026 - 23:10 UhrLesedauer: 1 Min. Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00 Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Die Donau führt so wenig Wasser wie selten zuvor. Das zwingt Rumänien nun zu einem Schritt, der ein Fünftel der nationalen Stromproduktion betrifft. Das einzige rumänische Atomkraftwerk Cernavoda wird vollständig abgeschaltet. Wie AFP berichtet, ordnete das Energieministerium in Bukarest an, auch den zweiten noch laufenden Reaktor herunterzufahren, nachdem der Pegelstand der Donau auf ein historisches Tief gesunken ist. Das Kraftwerk bezieht sein Kühlwasser aus dem Fluss. Reaktor 2 werde "im Hinblick auf die aktuellen hydrologischen Bedingungen kontrolliert heruntergefahren", erklärte das Ministerium am Mittwoch. Reaktor 1 war bereits Ende Juli abgeschaltet worden. Den zweiten Reaktor wollte Rumänien ursprünglich schon rund zwei Wochen früher vom Netz nehmen, konnte den Betrieb aber durch Ausbaggerungen der Donau vorübergehend aufrechterhalten. Rekordmenge geht vom Netz: Quallen bringt französisches AKW zum Stillstand "Könnte eine Energiekrise geben": Mehrere Länder rüsten sich für Stromausfälle Den Ausfall soll ein Mix aus anderen Energiequellen ausgleichen: Das Ministerium nannte Windkraft und Stromimporte. Zugleich rief es die Bevölkerung zu einem "verantwortungsvollen" Stromverbrauch auf.