Niedrigwasser im Rhein: Immer mehr Probleme für kommerzielle Schifffahrt in Krefeld
Seit Wochen herrschen entlang des Rheins Hitze und Trockenheit. Frankreich, durch das der Rhein auch fließt, erlebte in den vergangenen Tagen die zweite historische Hitzewelle binnen weniger Wochen und auch am Niederrhein ist der letzte ergiebige Regen Wochen her. Das hat massive Auswirkungen auf die Pegel, wie Florian Krekel, Experte des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts (WSA) Rhein erläutert. „Wir sind seit Wochen im Niedrigwasser. Schiffe sind längst abladebeschränkt, wie es im Jargon heißt“, sagt er. Das bedeute, dass die Schiffe nicht mehr ihre volle Frachtkapazität laden könnten. Wie stark sich das auswirkt, hänge vom Schiffstyp ab. „Es gibt Schiffe, die haben 4,50 Meter Tiefgang, die sind naturgemäß stärker betroffen als solche mit 2,50 Metern Tiefgang“, erläutert er.