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Niedrigwasser! Zweiteilung des Rheins befürchtet

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Die Sorgen um Deutschlands längsten Fluss werden immer größer! Der Rhein hat an vielen Orten dramatisches Niedrigwasser. Am Wochenende wurden in Nordrhein-Westfalen historische Tiefstände gemessen. Wegen der anhaltenden Trockenheit und fehlender Niederschläge wird im Laufe der Woche an einem entscheidenden Punkt des Flusses ein besonders niedriger Pegelstand erwartet. Deshalb droht nun sogar die Zweiteilung des Flusses, heißt es vom Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt (BDB).

Dessen Geschäftsführer, Jens Schwanen, sagte der „Rheinischen Post“: „Wegen ausbleibender Niederschläge wird im Laufe der Woche an dem für Schifffahrt und Wirtschaft wichtigen Pegel Kaub erstmals ein nur noch einstelliger Wert prognostiziert. (...) Die gewerbliche Schifffahrt wird bei derart niedrigen Wasserständen in der Region keinen Gütertransport mehr durchführen können.“ Auch die Ausflugs- und Kreuzfahrtschifffahrt sei betroffen, so Schwanen.

Er macht deutlich: „Im Prinzip ist der Rhein damit nicht mehr durchgängig befahrbar und damit zweigeteilt. Es gibt nach wie vor Schifffahrt zwischen den ARA-Häfen (Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen) und Nordrhein-Westfalen bis etwa Köln, und zwar über den Rhein und das westdeutsche Kanalgebiet“, führte er aus. „Und es gibt weiter südlich Schiffsverkehr an den Nebenflüssen Neckar, Mosel, Main, Main-Donau-Kanal.“

Lkw fahren auch an Sonn- und Feiertagen

Die extrem niedrigen Pegelstände – die auch andere große deutsche Flüsse betreffen – stellen die Binnenschifffahrt vor große Probleme. Schiffe können deutlich weniger Ladung transportieren, was die Transportkosten erhöht und vor allem Industriebranchen belastet, die auf diese Transporte angewiesen sind.

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