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„Niemand schreibt mir vor, an wen wir was verkaufen sollen“ - Trump weist Einwände Netanjahus zurück

Welt

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US-Präsident Donald Trump hat Einwände des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu gegen einen möglichen Verkauf amerikanischer F-35-Kampfjets an die Türkei zurückgewiesen.

„Niemand schreibt mir vor, an wen wir etwas verkaufen sollen“, sagte Trump auf dem Weg nach Michigan an Bord des Regierungsfliegers Air Force One auf eine entsprechende Frage eines Reporters.

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Trump ließ einen Verkauf offen und lobte den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Die Türkei sei für ihn ein wichtiger Verbündeter, sagte Trump. Erdogan habe gute Arbeit geleistet, auch mit Blick auf Syrien, und sei ein Freund von ihm.

Netanjahu und Trump wollen sich am Dienstag im Weißen Haus treffen. Der israelische Regierungschef hat deutlich gemacht, dass er eine Lieferung der modernen Kampfjets an die Türkei ablehnt.

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Er glaube nicht, dass Washington die Kampfjets oder Triebwerke für türkische Kampfflugzeuge liefern solle, sagte Netanjahu Anfang Juli bei dem US-Sender Fox News. „Das würde das Gleichgewicht der Kräfte im Nahen Osten stören“, führte Netanjahu weiter aus. Bislang garantierten Israel und das US-Militär diese.

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Auf die Frage, ob er und Netanjahu beim Krieg gegen den Iran einer Meinung seien, sagte Trump, es gebe kleinere Differenzen. Insgesamt lägen beide aber nah beieinander.

Treffen mit Netanjahu am Dienstag

Vor dem Treffen mit Trump gab Israels Ministerpräsident Netanjahu nur vage Hinweise darauf, worüber er in Washington sprechen will. Es werde vor allem um den Iran gehen, sagte er kurz vor seinem Abflug in die USA.

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Der israelische Iran-Experte Danny Citrinowicz sagte dem US-Sender NewsNation, dass er davon ausgehe, dass Netanjahu Trump Geheimdienstinformationen vorlegen werde, um zu zeigen, dass der Iran seine militärischen Kapazitäten weiter ausgebaut habe und ein neues Atomabkommen mit dem Land nichts nütze. Der „New York Times“ sagte der Experte, dass Israel – anders als die USA – keine Einigung mit dem Iran wolle.

Netanjahu bestritt am Sonntag in einem Gespräch mit dem US-Sender Fox News aber, dass er Trump bei seinem Besuch neue Informationen zum Atomprogramm präsentieren werde.

dpa/lay

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