DAX +0,74 % 26.319,45 Pkt 18:00:00 MDAX -0,06 % 32.407,20 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,33 % 6.523,86 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,57 % 54.036,93 Pkt 22:50:36 S&P 500 +0,44 % 7.757,64 Pkt 22:50:24 Nasdaq +1,24 % 26.690,62 Pkt 23:15:59 Nikkei -0,12 % 65.606,71 Pkt 08:45:02 Gold +1,36 % 4.399,70 USD 22:59:55 Silber +0,26 % 63,50 USD 22:59:56 Brent 0,00 % 83,55 USD 22:59:58 WTI 0,00 % 78,18 USD 22:59:59 Bitcoin +0,04 % 64.931,86 USD 13:12:32 EUR/USD +0,04 % 1,15620 USD 23:29:57 EUR/GBP -0,15 % 0,85670 GBP 23:29:57 EUR/CHF +0,13 % 0,93350 CHF 23:29:57 EUR/JPY +0,13 % 182,378 JPY 23:29:57

Niewiadoma verliert Gelbes Trikot - und erhebt schwere Vorwürfe

Allgemein

Kasia Niewiadoma hat auf der 8. Etappe das Gelbe Trikot an Demi Vollering verloren – und erhebt im Anschluss schwere Vorwürfe gegen deren Teamkollegin Célia Gery. Diese habe sie am entscheidenden Anstieg absichtlich abgedrängt. Vor dem Finale in Nizza droht nun nicht nur ein Sekundenkrimi, sondern auch ein handfester Streit. Was sich auf den letzten Kilometern der achten Etappe der Tour de France Femmes abgespielt hat, sorgt für heftige Diskussionen im Peloton. Kasia Niewiadoma (Canyon/Sram) musste auf dem Teilstück von Sisteron nach Nizza das Gelbe Trikot an ihre Rivalin Demi Vollering (FDJ United-Suez) abgeben – und machte dafür nicht nur die eigenen Beine verantwortlich, sondern auch ein aus ihrer Sicht unfaires Manöver von Vollerings Teamkollegin Célia Gery, wie "Eurosport" berichtet. "Ich war sehr verärgert, weil mich Gery zu Beginn des Anstiegs absichtlich in Richtung Absperrung abgedrängt hat. Wenn sie sich sportlich messen wollen, dann sollten sie dies auf eine faire Art und Weise machen – und mich nicht in die Absperrung drängen, das ist einfach kindisch. Aufgrund dieser Aktion habe ich meinen Respekt vor ihnen verloren", sagte Niewiadoma nach dem Rennen. TV-Bilder liefern keine Klarheit Der Vorfall ereignete sich laut "Eurosport" an der letzten Rampe rund sechs Kilometer vor dem Ziel, genau in dem Moment, als Vollering ihre entscheidende Attacke lancierte. Niewiadoma konnte dem Antritt nichts mehr entgegensetzen und verlor rasch den Anschluss. Aus Sicht der Polin war das eine direkte Folge der vorherigen Behinderung durch Gery. Die TV-Aufnahmen brachten allerdings keine endgültige Klärung des Vorfalls. Als Niewiadoma die Französin nach der Etappe mit ihren Anschuldigungen konfrontierte, wandte sich Gery demonstrativ ab und ging wortlos davon. Teamchefs uneins über den Vorfall Canyon-Teamchef Ronny Lauke stellte sich im Gespräch mit der ARD hinter seine Fahrerin: "Es gab da am letzten Anstieg anscheinend eine Situation, in der eine Helferin der gegnerischen Mannschaft Kasia direkt gesucht und versucht hat, sie aus dem Rennen zu nehmen. Das war leider zu erwarten. Aber wir werden damit umgehen versuchen, morgen zurückzuschlagen." FDJ-Sportdirektor Lars Boom wies die Vorwürfe bei Eurosport entschieden zurück: "Ich kenne Célia als Person, so etwas würde sie nie tun. Es ist nicht unser Ziel, jemanden von der Straße zu drängen. Mehr muss man dazu auch nicht sagen." Vollering stürmt mit Gala-Attacke ins Gelbe Trikot Unabhängig von der Kontroverse lieferte Vollering auf der 171,9 Kilometer langen Etappe eine beeindruckende Vorstellung. Mit einer scharfen Tempoverschärfung am finalen Anstieg setzte sich die Niederländerin ab und rettete 17 Sekunden Vorsprung vor der Italienerin Elisa Longo Borghini und Niewiadoma ins Ziel, wie die dpa meldet. Niewiadoma hatte die Gesamtführung erst am Vortag durch ihren Sieg am Mont Ventoux übernommen. Die deutsche Nachwuchshoffnung Antonia Niedermaier aus Rosenheim erreichte das Ziel mit 38 Sekunden Rückstand als Elfte und verteidigte damit sowohl das Weiße Trikot der besten Nachwuchsfahrerin als auch ihren starken fünften Gesamtrang. Déjà-vu vor dem großen Finale Die Konstellation vor dem abschließenden Einzelzeitfahren in Nizza am Sonntag erinnert an das Vorjahr. 2024 sicherte sich Niewiadoma in einem dramatischen Finale an der Alpe d'Huez den Gesamtsieg mit lediglich vier Sekunden Vorsprung auf Vollering. Diesmal sind die Vorzeichen umgekehrt: Vollering führt mit acht Sekunden und gilt zudem als versierte Zeitfahrerin. Die amtierende Giro-Siegerin geht damit als klare Favoritin in das letzte Rennen. Empfehlungen der Redaktion Märtens will den Titel, der seine Sammlung komplett machen soll Heidi Klum wechselt zu RTL: Was heißt das für GNTM? Carmen Geiss löst mit Bikini-Fotos Diskussionen aus Die Spannung bei der Frauen-Tour steht damit in bemerkenswertem Kontrast zur Männer-Rundfahrt, deren letzte drei Ausgaben der slowenische Weltmeister Tadej Pogacar jeweils mit großem Abstand für sich entschied, so die dpa. Titelverteidigerin Ferrand-Prévot gibt auf Abseits des Duells um Gelb gab es einen weiteren prominenten Ausfall: Die französische Titelverteidigerin Pauline Ferrand-Prévot, Mountainbike-Olympiasiegerin von 2024, stieg bereits vor der achten Etappe wegen Unwohlseins aus dem Rennen aus. In der Gesamtwertung lag sie mit fast 15 Minuten Rückstand abgeschlagen auf Platz 14. (red)

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