Nikkei, Yen, Hang Seng: Asiens Börsen geben etwa nach - Tech-Werte belasten und Ölpreis sinkt
Die asiatischen Börsen starten überwiegend schwächer in die Woche. Sorgen über hohe Zinsen und die schwache chinesische Binnennachfrage belasten – Ölpreise geben nach.
Der japanische Nikkei: Zu Marktstart in die neue Woche nur leicht im Minus. Foto: AP Photo/Eugene Hoshiko
Tokio, Singapur. Die asiatischen Aktienmärkte haben zum Wochenauftakt im Vorfeld wichtiger Notenbanksitzungen und Firmenbilanzen überwiegend schwächer tendiert.
In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,8 Prozent auf 62.190 Punkte nach.
Der breiter gefasste Topix notierte fast unverändert bei 3973 Zählern.
Auch in China hielten sich die Anleger zurück: Die Börse Shanghai verlor leicht auf 3698 Punkte.
Der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten chinesischen Unternehmen an den Festlandbörsen fiel zunächst, schloss dann aber weitgehend unverändert bei 4104 Punkten.
In Japan drückten vor allem schwache Technologiewerte den Leitindex ins Minus, nachdem die Wall Street entsprechende Vorgaben geliefert hatte. Zu den größten Verlierern zählten Chip-Werte wie Sumco mit einem Minus von gut vier Prozent sowie Kokusai Electric und Screen Holdings.
„Der Nikkei zeigt Anzeichen einer kurzfristigen technischen Unterbewertung“, erklärte Analyst Satoshi Saito von Monex Securities. Gefragt waren hingegen Energiewerte, die von den jüngsten Ölpreisanstiegen profitierten. Hier zählten Inpex, JGC Holdings und Mitsubishi zu den größten Gewinnern.
In China blickten die Investoren auf die Politik, wo die regierende Kommunistische Partei in Peking zu ihrem fünften Plenum zusammenkam. Das Treffen hinter verschlossenen Türen gilt als letzte große Parteiversammlung vor der für 2027 geplanten Umbildung der Führung und bietet Präsident Xi Jinping die Gelegenheit, seine Autorität weiter zu festigen.
Die chinesischen Börsen stehen jedoch bereits seit elf Wochen unter Druck, da sich die Anleger trotz starker Exporte Sorgen um die schwache Binnennachfrage machen. Zudem dämpft die Erwartung, dass große Zentralbanken wie die US-Notenbank Fed die Zinsen vorerst hoch halten könnten, die Risikobereitschaft der Investoren in der gesamten Region.
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