Nikkei, Yen, Hang Seng: KI-Zweifel lösen Kursrutsch an Japans und Südkoreas Börsen aus
Tokio. In Asien haben Aktien aus der KI-Branche – allen voran aus der Chipindustrie – ihren Boden noch nicht gefunden. Sie ziehen die wichtigsten Börsenindizes der Region weiter nach unten. Am Dienstag gerieten die Speicherchiphersteller aus Japan und Südkorea erneut besonders stark unter Druck: Die Titel verloren deutlich stärker als ihre großen US-Kunden, nachdem sie in ihren Heimatmärkten zuvor einen historischen Börsenboom mit ausgelöst hatten. Während der KI-Chip-Spezialist Nvidia in den USA am Montag rund fünf Prozent einbüßte, gerieten die Aktien der beiden dominierenden südkoreanischen Speicherchipkonzerne am Dienstagvormittag deutlich stärker unter Druck: SK Hynix verlor zeitweise mehr als elf Prozent, Samsung Electronics mehr als zehn Prozent. Besonders heftig traf es Kioxia in Japan. Der Kurs stürzte bis zur Mittagspause um 18 Prozent auf 44.670 Yen (rund 252 Euro) ab – und lag damit rund 60 Prozent unter dem Rekordhoch vom 22. Juni.