DAX +0,68 % 25.584,26 Pkt 12:04:54 MDAX +0,54 % 30.449,84 Pkt 12:04:54 Euro Stoxx 50 -0,18 % 6.153,48 Pkt 12:04:45 Dow Jones +0,31 % 52.377,57 Pkt 21:48:23 S&P 500 +1,30 % 7.722,60 Pkt 21:48:15 Nasdaq +2,01 % 26.477,81 Pkt 22:15:59 Nikkei +1,08 % 63.954,19 Pkt 07:45:03 Gold -0,40 % 4.058,20 USD 12:09:39 Silber -0,93 % 53,79 USD 12:08:46 Brent -2,27 % 111,30 USD 12:09:37 WTI +1,74 % 101,64 USD 12:09:50 Bitcoin +0,56 % 81.256,07 USD 12:19:51 EUR/USD -0,42 % 1,11270 USD 12:19:46 EUR/GBP +0,05 % 0,83770 GBP 12:19:54 EUR/CHF -0,15 % 0,92340 CHF 12:19:54 EUR/JPY -0,21 % 175,656 JPY 12:19:54

Noch mehr Eigentum westlicher Firmen unter Kreml-Kontrolle

Welt

Russland hat die Vermögenswerte von weiteren Unternehmen aus Europa unter vorläufige staatliche Verwaltung gestellt. Etwa der deutsche Verpackungshersteller MENSHEN ist laut einem Dekret von Kreml-Chef Wladimir Putin betroffen. Von der Firma aus dem Sauerland liegt bislang keine Stellungnahme vor.

Ebenfalls auf der Liste standen den Angaben zufolge der französische Bodenbelagshersteller Tarkett, der schwedische Verpackungshersteller Sverige International Holdings und der belgische Hygieneproduktehersteller Ontex. Außerdem wurden die russischen Vermögenswerte des früheren europäischen Metallverpackungsunternehmens Eviosys genannt, das im Dezember 2024 vom US-Verpackungskonzern Sonoco übernommen wurde.

Entscheidung ist laut Kreml "umkehrbar"

Putins Dekret wurde kurz vor einem Auftritt des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj beim EU-Gipfel bekannt. Russland hatte zuvor erklärt, solche Maßnahmen seien eine Reaktion auf die Beteiligung von EU-Staaten an "direkten Feindseligkeiten auf dem Schlachtfeld"; sie seien "umkehrbar".

Der Kreml kritisiert die Europäische Union für das Einfrieren von rund 210 Milliarden Euro seines Staatsvermögens als Reaktion auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine, der nun schon Jahre anhält und zuletzt weiter an Brutalität zugenommen hatte.

METRO, Nestlé und Auchan bereits unter Kreml-Kontrolle

Bereits Ende September hatte der Kreml die Vermögenswerte des deutschen Handelskonzerns METRO unter vorübergehende staatliche Verwaltung gestellt. Der seit 2001 in Russland engagierte Handelskonzern war anders als zahlreiche andere westliche Unternehmen nach dem russischen Überfall auf die Ukraine im Land geblieben. METRO beschäftigt in Russland etwa 9.000 Menschen und betreibt 91 Märkte.

Wenige Wochen zuvor hatte Russland auch die Kontrolle über die russischen Vermögenswerte von Nestlé und des französischen Einzelhändlers Auchan übernommen.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren