DAX +0,48 % 26.126,30 Pkt 18:00:00 MDAX -0,26 % 32.426,33 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,15 % 6.476,98 Pkt 18:00:00 Dow Jones +2,20 % 54.349,12 Pkt 23:22:16 S&P 500 +1,62 % 7.723,55 Pkt 22:41:45 Nasdaq +1,73 % 26.363,44 Pkt 23:15:59 Nikkei -1,19 % 65.508,77 Pkt 06:08:10 Gold +1,85 % 4.324,50 USD 06:13:05 Silber +0,48 % 62,40 USD 06:13:02 Brent -0,44 % 79,10 USD 06:12:42 WTI -0,58 % 74,78 USD 06:12:56 Bitcoin +0,03 % 64.618,48 USD 06:23:03 EUR/USD +0,16 % 1,15510 USD 06:22:53 EUR/GBP +0,07 % 0,85790 GBP 06:23:11 EUR/CHF -0,10 % 0,93210 CHF 06:23:10 EUR/JPY +0,15 % 182,130 JPY 06:23:11

Nordkorea soll Raketeneinheit für Angriffe nach Russland verlegen

Welt

Eine nordkoreanische Raketeneinheit hat nach Angaben eines ukrainischen Geheimdienstvertreters mit der Verlegung nach Westrussland begonnen. Sie ​könnte für Angriffe auf die Ukraine mit 120 ballistischen Raketen und sechs Startrampen ‌ausgerüstet werden, sagte Andrij Tschernjak vom Militärgeheimdienst der Ukraine am Mittwoch. Russland plane, die Einheit mit rund 90 nordkoreanischen Soldaten in der westrussischen Region Woronesch zu stationieren. Eine mit der Angelegenheit vertraute Person sagte der Nachrichtenagentur ​Reuters, die USA wüssten von der Verlegung. Die Entsendung der Einheit wäre eine Ausweitung ⁠der militärischen ⁠Zusammenarbeit zwischen Moskau und Pjöngjang. Russland hat bereits seit Ende 2023 Dutzende nordkoreanischer Raketen auf die Ukraine abgefeuert. Achillesferse der Ukraine Die Abwehr ballistischer Raketen sei ‌eine der größten Schwachstellen der Ukraine, ​sagte Rob Lee, ‌ein Experte der Denkfabrik Foreign Policy Research Institute. Die Ukraine leidet unter einem Mangel an modernen Flugabwehrsystemen. Zudem fehlt es an Patriot-Raketen, von denen die USA im Irankrieg in größere Stückzahlen verschossen haben (mehr hier). Nordkorea hat sich seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine 2022 zu einem ‌engen Verbündeten Russlands entwickelt. Die beiden Staaten unterzeichneten 2024 einen gegenseitigen Verteidigungspakt. Pjöngjang hat ukrainischen Angaben zufolge bereits Millionen von ‌Artilleriegranaten geliefert und 14.000 Soldaten in ​die russische Region ‌Kursk entsandt. Die Entsendung einer nordkoreanischen Raketeneinheit könnte ein möglicher Eskalationsschritt Russlands sein, der ein bewusst gesetztes Signal an Kyjiws Verbündete und vor allem an Washington darstellt. Der österreichische Militärexperte Markus Reisner beschrieb das russische Eskalationspotential jüngst in einem Podcast des »Standard« . Die verstärkten ukrainischen russischen Drohnenangriffe im russischen Hinterland stellen für Putin ein wachsendes Problem dar (mehr hier ). Mit einer Ausweitung des Krieges, auch durch hybride Angriffe gegen Ziele in Westeuropa, könnte Moskau versuchen, die Unterstützung für die Ukraine zu schwächen.

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