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Nordrhein-Westfalen Lagerhalle komplett zerstört

Allgemein

Die Feuerwehr ist weiterhin vor Ort im Einsatz. Wann die Löscharbeiten abgeschlossen sein werden, lässt sich noch nicht genau sagen. Der Einsatz wird mindestens bis zum Dienstagnachmittag, höchstwahrscheinlich aber bis zum Abend andauern.

Aktuell ist unter anderem noch ein Feuerwehrfahrzeug aus Dortmund im Einsatz. Dieses verfügt über einen hohen Gelenkmast, mit dem große Wassermengen zielgenau zum Löschen genutzt werden können.

NINA-Warnung aufgehoben

Die Feuerwehr hatte Anwohner in Schwerte, Hagen, Dortmund, Holzwickede, Witten und Herdecke am Montagabend per Warn-App NINA vor dem Rauch gewarnt und geraten, alle Fenster und Türen zu schließen und, wenn möglich, drinnen zu bleiben.

Für Hagen, Witten und Herdecke gab die Feuerwehr am Montagabend Entwarnung - für Schwerte, Dortmund und Holzwickede wurde am frühen Dienstagmorgen entwarnt.

Überprüfung von Wasser und Luft

Außerdem hat der Ruhrverband Wasserproben genommen, um auszuschließen, dass Löschwasser in die Ruhr gelangt ist. Die waren, genau wie die Luftproben, unbedenklich. Der Feuerwehreinsatz hat also keine Schäden an der Umwelt hinterlassen.

Züge fahren wieder

Weil die brennende Werkstatt neben Gleisen liegt, gab es lange auch Probleme bei der Bahn. Die Strecke zwischen Schwerte und Hagen war gesperrt. Züge auf der Strecke konnten nicht fahren. Betroffen waren der RE 7, RE 13 und der RE 17. Zeitweise gab es Schienenersatzverkehr. Laut Bahn ist die Sperrung mittlerweile aufgehoben.

Feuer breitete sich schnell aus

Kurz vor 16 Uhr waren die ersten Einsatzkräfte zu der Halle in Schwerte-Westhofen am Montagnachmittag alarmiert worden. Der Brand breitete sich schnell aus, innerhalb einer Stunde stand die 90 mal 50 Meter große Halle komplett in Flammen.

Die Löscharbeiten stellten sich als schwierig heraus, denn die Brandherde innerhalb des Gebäudes waren nur schwer zu erreichen. Die Feuerwehr Schwerte wurde durch Einsatzkräfte aus den umliegenden Städten Unna, Fröndenberg, Lünen, Bergkamen und Dortmund unterstützt. Zum Höhepunkt waren rund 160 Einsatzkräfte vor Ort.

Die betroffene Halle ist mittlerweile einsturzgefährdet, deshalb löschen die Einsatzkräfte nur noch von außen. Zur Erkundung werden auch Drohnen eingesetzt. Für angrenzende Betriebe besteht laut Feuerwehr keine Gefahr, es gibt keine Verletzten.

Es brannten auch Reifen

Der Gebäudekomplex besteht aus mehreren angrenzenden Hallen und wird unter anderem als Lager, Werkstatt und Abstellfläche für Wohnmobile genutzt. Laut Feuerwehr brannten auch Autoreifen.

Unsere Quellen:

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