*NSYNC-Sänger Lance Bass packt aus: Wir bekamen 35 Dollar Taschengeld am Tag!
+++Wieder Geschoss am Flughafen in Riad eingeschlagen
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Los Angeles (USA) – Kreischende Fans, Nummer-eins-Alben, ausverkaufte Hallen. Während *NSYNC Ende der 90er-Jahre zu einer der größten Boybands der Welt aufstieg, klingelte die Kasse offenbar vor allem bei anderen. Bandmitglied Lance Bass (47) erzählt jetzt, wie wenig vom gigantischen Erfolg damals tatsächlich bei ihm ankam.
In der „The Zach Sang Show“ erzählt Bass von einer Musik-Karriere, die nach außen nach ganz großem Geld aussah, sich auf seinem Konto aber völlig anders angefühlt habe: Gerade einmal 35 Dollar Tagespauschale, also umgerechnet 31 Euro, soll er damals bekommen haben. Dabei war *NSYNC längst ganz oben. Neben Lance Bass gehörten Justin Timberlake (45), JC Chasez (50), Joey Fatone (49) und Chris Kirkpatrick (54) zur Band. Mit Songs wie „Bye Bye Bye“ und „It’s Gonna Be Me“ wurden die fünf zu Pop-Idolen der Jahrtausendwende.
Drei Jahre umsonst gearbeitet
Noch größer sollte die Band aber erst mal nicht werden. Bass behauptet laut dem US-Magazin „People“ : Bevor die Gruppe auch in den USA durchstarten durfte, sei sie bewusst ausgebremst worden. Die Verantwortlichen hätten zunächst die Backstreet Boys auf dem amerikanischen Markt etablieren wollen.
Trotzdem haben die Jungs um Lance Bass weiter Teenies auf der ganzen Welt glücklich gemacht. Der große Reichtum blieb allerdings aus. „Unser erster Scheck belief sich auf 10.000 Dollar, nach Jahren mit Nummer-eins-Alben und ausverkauften Tourneen.“ Auch Fanartikel sollen damals schon enorme Summen eingebracht haben. Sein bitteres Fazit: Er und seine Kollegen hätten im Grunde rund drei Jahre lang „umsonst gearbeitet“. „Es ist so seltsam, wie die Leute denken, ich sei durch *NSYNC stinkreich geworden – nein, überhaupt nicht. Mit *NSYNC habe ich kein Geld verdient. Also, so gut wie gar nicht.“ Heute bekommt Bass immerhin Tantiemen.
„Gott, wer war denn da, um uns zu beschützen?“
Hinter seiner Abrechnung steckt noch mehr als nur Frust über Geld . Rückblickend hadert Lance Bass vor allem damit, wie mit den jungen Musikern umgegangen worden sei. Eine Zeit lang habe er sich gefragt: „Gott, wer war denn da, um uns zu beschützen?“ Früher sei er „wütend auf die Erwachsenen im Raum“ gewesen, die immer wieder gesagt hätten, sie seien jung und könnten auf Schlaf verzichten.
Nach dem Ende des Boyband-Ruhms spürte er ein „Stigma, in einer Boyband gewesen zu sein“. Niemand habe ihn ernst genommen. Arbeit zu finden sei dadurch schwerer geworden. „Gott sei Dank hatten wir großartige Familien“, sagt Bass in der „The Zach Sang Show“. „Sie haben uns über Wasser gehalten.“