Nudeln vor dem Schlafengehen: Was Sie laut Expertin am Abend wirklich essen sollten
Ein leckerer Teller Nudeln mit reichlich Sauce am Abend klingt lecker, ist aber nicht immer gut für die Verdauung. Sollte man diese Art von Abendessen also streichen? Nein, sagt Ernährungsberaterin Carolin Kotke, aber: „Insbesondere fett- und proteinreiche Mahlzeiten erfordern eine längere Verdauungszeit. Wenn man kurz vor dem Schlafengehen isst, kann dies die Verdauung stören und zu unruhigem Schlaf führen.“
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Nicht das was, sondern das wie entscheidet
Doch keine Sorge, die Expertin möchte keine Lebensmittel verbieten. Entscheidend sei vielmehr, was man isst und wann man es zu sich nimmt. Nudeln sind beispielsweise nicht per se schlecht – vor allem in der Vollkornvariante liefern sie wichtige Nährstoffe und halten lange satt. Anders sieht es aus, wenn die Pasta mit einer üppigen Fleisch-Sahne-Sauce kombiniert wird: Ein solches, schweres Essen kann die Nachtruhe beeinträchtigen. Denn auch der Zeitpunkt und die Zusammensetzung der Mahlzeit spielen eine Rolle. Isst man spät am Abend zu viel oder zu schwer, kann das den Schlaf stören. Die Folge: „Man [kann] nur schwer ein- und durchschlafen“, wie die AOK erklärt.
Übrigens sind nicht nur fett- und proteinreiche Mahlzeiten, sondern auch Rohkost schwer verdaulich. Ein üppiger Salat am Abend kann besonders bei verdauungssensiblen Menschen schwer im Magen liegen und den Schlaf stören.
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Wichtig ist auch, dass man die letzte Mahlzeit etwa 2–3 Stunden vorm Schlafengehen einnimmt. Andernfalls kann die Nachtruhe gestört werden, weil der Körper mit der Verdauung beschäftigt ist. Eine Studie der Universität Lübeck legt außerdem nahe, dass der Stoffwechsel abends langsamer laufe als tagsüber. Das liegt an dem Tag-Nacht-Rhythmus, dem wir als Menschen von Natur aus unterliegen. Wenn es dunkel ist, sind Sie und Ihr Körper weniger aktiv.
„Ich möchte den Mythos beseitigen, dass man gewisse Dinge abends nicht mehr essen sollte“, erklärt die Ernährungsexpertin. Nudeln sind also nicht tabu, sollten aber in nährstoffreichen, aber leicht verdaulichen Gerichten serviert werden.
Ein mögliches Rezept könnte laut der Stiftung Gesundheitswissen sein: