DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin -0,02 % 64.298,69 USD 09:25:24 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Nun steht fest, was aus den Feneberg-Filialen in der Region wird

Wirtschaft

Die Nachricht kam im Januar für viele überraschend: Die Allgäuer Feneberg Lebensmittel GmbH, einer der größten selbstständigen Lebensmittelhändler Deutschlands mit gut 3000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, hatte beim Amtsgericht Kempten einen Insolvenzantrag gestellt. Seit dem 1. April befindet sich das Unternehmen in einem Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. Die Feneberg Lebensmittel GmbH mit Sitz in Kempten ist Deutschlands größter selbstständiger Edeka-Händler und betreibt insgesamt 72 Filialen im Raum Allgäu, Oberschwaben und Bodensee sowie in Oberbayern und im Kleinwalsertal. Rund die Hälfte wird wohl zu Rewe-Märkten Vor Kurzem gab das Unternehmen bekannt, dass sich zwei Investoren gefunden haben, die den Betrieb mit allen Filialen übernehmen wollen. Die Rewe Group und die Memminger Dienstleistungsgesellschaft LEH Allgäu GmbH wollen jeweils rund die Hälfte der 72 Feneberg-Filialen weiter betreiben. Laut Mitteilung will die Rewe Group auch die Landbäckerei Sinz in Durach übernehmen. Während die von der Rewe Group übernommenen Filialen wahrscheinlich künftig als Rewe-Supermärkte weiterlaufen, plant die LEH Allgäu laut Mitteilung, die Marke Feneberg einschließlich des regionalen Markenprogramms „Von Hier“ fortzuführen. Dem Unternehmen zufolge produzieren mehr als 600 Landwirte im Umkreis von 100 Kilometern regionale Bio-Lebensmittel für „Von Hier“. Unternehmen äußert sich noch nicht dazu Nun fragen sich viele Menschen in der Region, wie es mit den Feneberg-Märkten in ihrem Wohnort weitergeht. Bleiben diese mit dem bekannten Sortiment erhalten, oder wird daraus ein Rewe-Markt? Auf eine entsprechende Presseanfrage gibt es derzeit von der Unternehmensleitung in Kempten keine Antwort. In einer Pressemitteilung heißt es dazu: „Wir geben zum jetzigen Zeitpunkt keine weitere Stellungnahme ab und beantworten keine weiteren Detailfragen – eine Pressemeldung mit weiteren Informationen folgt zu gegebener Zeit.“ Diese Filialen gibt es in der Region In der Region Oberschwaben-Allgäu-Bodensee gibt es derzeit 16 Feneberg-Filialen: zwei in Ravensburg und jeweils eine in Bad Waldsee, Baindt, Bodnegg, Amtzell, Kißlegg, Wangen, Leutkirch, Isny, Lindenberg, Weiler, Lindau, Tettnang, Meckenbeuren und Friedrichshafen. Im laufenden Insolvenzverfahren muss nun ein Insolvenzplan beim Amtsgericht Kempten eingereicht werden. Befürwortet das Gericht diesen Plan, wird eine Gläubigerversammlung einberufen, die dem Insolvenzplan zustimmen muss. Zudem ist die Zustimmung des Bundeskartellamts erforderlich. Laut Pressemitteilung der Feneberg GmbH ist geplant, dass Amelie Feneberg, bisherige Geschäftsführerin der Feneberg Lebensmittel GmbH, künftig Mitglied der Geschäftsführung der LEH Allgäu GmbH wird. Die für die Verwaltung der Filialen erforderliche Belegschaft sowie die Logistik am Standort Kempten sollen übernommen werden. Auch die Tankstellen sollen fortgeführt werden; der Betrieb erfolge künftig durch ein Mineralölunternehmen.

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