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Nur Remis gegen St. Pauli: Hannover 96 kommt unter Wagner weiter nicht vom Fleck

Sport

Sandro Wagner hat auch in seinem zweiten Spiel als Trainer von Hannover 96 einen Sieg verpasst. Am 8. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga kamen die Niedersachsen gegen Erstligaabsteiger FC St. Pauli über ein 1:1 (0:1) nicht hinaus.

Abdoulie Ceesay (45.+1) traf für die Gäste aus Hamburg bei ihrer ersten großen Torchance. Husseyn Chakroun (48.) bescherte 96 nach dem ernüchternden 0:3 beim 1. FC Magdeburg im ersten Spiel unter dem früheren Augsburger Bundesligacoach Wagner zumindest einen Punkt.

"Das ist auf jeden Fall ein Schritt nach vorne. Natürlich hat noch nicht alles geklappt. Aber wichtig war, dass wir nach der Niederlage der vergangenen Woche eine Reaktion zeigen", sagte 96-Sportgeschäftsführer Jonas Boldt bei Sky. Das Wort "Aufstieg" solle man "nicht erwähnen", sagte Boldt, der seit Juni beim Vierten der Vorsaison im Amt ist: "Lieber kleine Brötchen backen und arbeiten."

Damit liegt Hannover zunächst drei Punkte vor der Abstiegszone. St. Pauli, das zum fünften Mal in Folge unbesiegt blieb, fehlen vier Punkte zum Aufstiegs-Relegationsplatz.

Dabei jubelten die Zuschauer in der gut gefüllten Arena am Maschsee in der 9. Minute schon, als Chakroun mit einem satten Schuss aus gut 15 Metern traf. Zuvor allerdings stand Benjamin Källman leicht im Abseits, das Tor wurde zurückgenommen.

Hannover, immer wieder gestenreich von Wagner an der Seitenlinie angetrieben, blieb energischer. Nach einer Eckenvariante landete der Kopfball des unbedrängten Virgil Ghita aus drei Metern an der Latte (29.) - schon zum achten Mal in der noch jungen Saison verhinderte Aluminium einen Treffer der Roten.

Auf der Gegenseite fand Louis Oppie mit einer scharfen Flanke von links den Kopf von Ceesay, der den 96-Verteidigern entwischte und Hannover schockte. Nach dem Seitenwechsel belohnte sich Hannover, diesmal stand Chakroun zwar einige Meter im Abseits, der Ball kam aber von Pauli-Verteidiger Lars Ritzka. Die Intensität wurde nun auf beiden Seiten immer höher, mit Vorteilen für St. Pauli.

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