Nvidia-CEO: Die chinesischen KI-Modelle sind exzellent
Nvidias CEO Jensen Huang hat sich zu dem kürzlich veröffentlichten KI-Modell Kimi-K3 von Moonshot AI und chinesischen Open-Source-Modellen im Allgemeinen geäußert. Huang bezeichnete die Modelle als exzellent und plädiert dafür, dass US-Unternehmen diese grundsätzlich nutzen dürfen. • Huang lobt Chinas Open-Source-Modelle wie Kimi-K3 und hält ihre Nutzung durch US-Firmen für sinnvoll. • Backdoor-Sorgen seien überzogen, da sich Modelle kontrolliert herunterladen, feinjustieren und absichern lassen. • Open Source erhöht die Nutzung, treibt Rechenzentrumsbau und Nachfrage nach Nvidia-Systemen und schadet geschlossenen Modellen nicht automatisch. Es gebe seiner Ansicht nach eine verbreitete Fehlannahme, wonach chinesische Modelle automatisch „Backdoors“ enthielten. In der Praxis könne man die Modelle herunterladen, nach Bedarf feinjustieren und mit eigenen Sicherheitsvorkehrungen versehen. „Diese chinesischen Open-Source-Modelle sind exzellent. Der Markt hat die Bedeutung von DeepSeek beim ersten Mal missverstanden und er missversteht jetzt die Bedeutung von Kimi“, so der Nvidia-CEO. Für die Branche seien offene Modelle ein Gewinn, weil sie die Nutzung von KI insgesamt ausweiten. „Es wird mehr Nutzung geben, und das bedeutet, dass mehr Nvidia-Rechensysteme verkauft und mehr Rechenzentren gebaut werden“, fuhr er fort. Zudem hält er auch die Befürchtung, Open Source schade zwangsläufig geschlossenen Modellen, für falsch: „Gute Modelle führen zu mehr Nutzung. Außerdem ist es ein Missverständnis, dass offene Modelle den geschlossenen Modellen schaden – das ist ebenfalls falsch.“