OFC muss in Trier extrem leiden, siegt aber dank seiner Effizienz
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OFC muss in Trier extrem leiden, siegt aber dank seiner Effizienz
Von: Christian Düncher
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Spitzenreiter Kickers Offenbach gewinnt das Topspiel der Regionalliga Südwest beim Tabellendritten mit 3:1. Schmid, Wolfram und von Hagen treffen.
Trier – Kickers Offenbach kann auch Topspiel. Zum Auftakt des achten Spieltags kam der Spitzenreiter beim Tabellendritten Eintracht Trier, der bis dahin mit vier Toren die beste Defensive der Regionalliga Südwest gestellt hatte, zu einem 3:1 (2:0)-Erfolg und zeigte damit eine starke Reaktion auf die erste Saisonniederlage (1:2 in Kassel).
Sein Team müsse von der ersten Sekunde an da sein, hatte OFC-Trainer Mark Zimmermann gefordert. Und die Kickers, bei denen im Vergleich zur Vorwoche Dominik Crljenec, Jan-Hendrik Marx und Luka Garic anstelle von Mohamadaziz Abdelhadi (verletzt), Jayson Breitenbach und Keanu Staude (beide Bank) in der Startelf standen, begannen konzentriert. Die Anfangsphase glich aber eher einem gegenseitigen Abtasten. Danach waren die Offenbacher zweimal unaufmerksam – schon wurde es gefährlich.
Nach einer Trierer Ecke und Kopfball stand Dejan Galjen frei vor OFC-Schlussmann Johannes Brinkies, der den Ball aber über die Latte beförderte (9.). Kurz darauf wackelte der Querbalken. Nach Ballverlust von Adam Loune war es erneut Galjen, der aus der Distanz abgezogen hatte (11.).
Die Kickers schafften es danach, das Spiel zu beruhigen und hatten um die 30. Minute herum ihre beste Phase. Nach schöner Kombination wurde Nathan Doganays Schuss in letzter Sekunde geblockt (29.), wenig später kam er gleich zweimal im Strafraum zum Abschluss (31.). Kurz darauf zappelte der Ball im Netz des Trierer Tores. Maximilian Wolfram hatte von Hagen rechts schön freigespielt und Maximilian Schmid nach dessen Flanke eingeköpft – 0:1 (31.). Noch vor der Pause legte Wolfram nach. Ansatzlos zog er aus der Distanz ab, die Kugel schlug direkt neben dem Pfosten ein – 0:2 (39.).
In der Pause wechselte Triers Trainer Thomas Klasen. Das hätte sich fast sofort ausgezahlt. Damjan Marceta köpfte aber frei vorbei (47.). Im Gegenzug schlug der OFC eiskalt zu. Schmid chippte zu Garic, der aus abseitsverdächtiger Position quer zu von Hagen passte. Der Stürmer müsste nur noch einschieben – 0:3 (48.). Die Gastgeber ließen die Köpfe aber nicht hängen und verkürzten durch Shawn Blum – 1:3 (52.). Zimmermann reagierte umgehend und brachte den kopfballstarken Alexander Sorge für Loune. Und der war als Abwehrorganisator fortan mächtig gefordert. Trier rannte wild an. Der aufopferungsvoll kämpfende OFC, bei dem Wolfram leicht humpelnd ausgewechselt werden musste, kam kaum noch zur Entlastung und hatte es Brinkies sowie zweimal dem Pfosten (72., 80.) zu verdanken, dass der Anschlusstreffer nicht mehr fiel. Anderenfalls wäre es noch mal richtig eng geworden. Als die Partie nach fünf Minuten Nachspielzeit abgepfiffen wurde, sanken die Offenbacher erst mal erschöpft zu Boden, ehe Co-Trainer Maximilian Rossmann nach dem Spiel schreiend und wild gestikulierend quasi den Befehl zum Feiern gab.