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OFC-Trainer kündigt Rotation an: „Feuerwerk" gegen Steinbach geplant

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OFC-Trainer kündigt Rotation an: „Feuerwerk" gegen Steinbach geplant

Von: Christian Düncher

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Nach dem 1:1-Derby gegen den FSV Frankfurt setzen die Offenbacher Kickers vor allem auf Regeneration. Zimmermann schließt Wechsel in der Startelf gegen den TSV Steinbach Haiger nicht aus.

Offenbach – Erfolg macht süchtig. Wer vier Spiele in Folge gewonnen hat, will auch Nummer fünf gewinnen. Den Offenbacher Kickers ist das beim FSV Frankfurt nicht gelungen. Das Mainderby endete 1:1. Den einen Punkt nehme er aber gerne mit, stellte OFC-Trainer Mark Zimmermann klar. Erstens war es ein glücklicher Zähler. Zweitens ist man weiterhin ungeschlagener Spitzenreiter. Doch nicht nur deshalb fällt Zimmermanns erstes Zwischenfazit positiv aus.

„Über weite Strecken bin ich absolut damit einverstanden, wie wir auftreten“, sagte der 52-Jährige. Man habe das Ziel, den Gegner hoch anzulaufen und ihn zu stressen. Mit Ball gehe es darum, Direktheit sowie Zielstrebigkeit an den Tag zu legen. Und zwar mit Tempo. „Hochfrequenz“ nennt das Zimmermann. Am Bornheimer Hang ging dieser Plan allerdings nur bis zur Pause auf. Man sei ein bisschen zu passiv gewesen, zudem manchmal einen Schritt zu spät und musste oft hinterherlaufen, gab der Trainer zu. Klassischer Fall von überpaced? „Es ist nun mal sehr anstrengend, was wir einfordern“, sagte Zimmermann, der sein Team quasi über das gesamte Spielfeld Mann gegen Mann verteidigen lässt. Das kann man freilich nicht über 90 Minuten mit gleicher Intensität durchziehen.

„Wir hatten auch in den vier Spielen davor Phasen, die wir überstehen mussten“, ergänzte Torwart und Kapitän Johannes Brinkies. Diesmal sei es allerdings „volles Brett“ gewesen. „Da muss man seinen Mann stehen, das haben wir getan.“ Zimmermann empfand die Partie insofern sogar als lehrreich: „Es gehört auch dazu, fighten zu müssen.“ Zuvor habe man Mainz II (3:1) und Kaiserslautern II (4:0) durch Aggressivität beeindruckt. Gegen den erfahreneren FSV klappte das nur bedingt. Der Gegner habe nach der Pause mehr in die Tiefe gespielt und der OFC zu schnell den Ball verloren. Daher war man oft im Rückwärtsgang. Das kostete Kraft.

Änderungen in der Startelf angedeutet

Zimmermann wechselte daher nach nicht mal 60 Minuten seine Schienenspieler Kristjan Arh Cesen (war leicht angeschlagen, hatte unter der Woche kaum trainiert) und Jan Hendrik Marx aus. In Jayson Breitenbach und Nathan Doganay kamen „frische Leute“, die für Druck und Umschaltmomente sorgen sollten. Doch das gelang nicht. Die Fehlerquote blieb hoch. „Vielleicht macht so eine Kulisse etwas mit den Jungs“, rätselte der Trainer.

Viel Zeit zum Nachdenken bleibt allerdings nicht. Es gehe nur ums Regenerieren, hatte Mittelfeldspieler Robin Krauße nach dem Mainderby mit Blick auf das Heimspiel am Dienstag (19 Uhr) gegen den TSV Steinbach Haiger gesagt. „Wir müssen die Kräfte, die heute gefehlt haben, bündeln, um am Dienstag zu Hause ein Feuerwerk abzubrennen.“ Zimmermann betonte ebenfalls, dass man bis zum zweiten und vorletzten Teil der hessischen Woche vor allem „Wert auf Regeneration“ lege. Das werde beim Gegner nicht anders sein. „Es geht erst mal darum, Körner reinzubekommen.“ Zumal der TSV ein ähnliches Kaliber ist wie der FSV Frankfurt.

Für diese Körner könnten auch Wechsel in der Startelf sorgen. Zimmermann schloss das nicht aus. Man werde Rücksicht nehmen auf das eine oder andere Wehwehchen und habe Jungs, die in den vergangenen Wochen von der Bank gekommen waren und nun vielleicht Einsatzzeit von Anfang an erhalten.

Der TSV Steinbach Haiger sei spielstark, vorne sehr variabel und immer für ein Tor gut. Mittelfeldmann Ole Käuper sei der Kopf des Teams. „Wir müssen echt wach sein – und griffiger, als das zuletzt in der zweiten Hälfte der Fall war. Es geht um die nötige Frische und den nötigen Fokus.“

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