Oktoberfest 2026: Arnold Schwarzenegger dirigiert plötzlich im Marstall
Newsblog zum Oktoberfest
Schwarzenegger übernimmt im Marstall-Zelt die Leitung
Aktualisiert am 23.09.2026 - 07:21 UhrLesedauer: 45 Min.
Dirndl, Lederhosen und Bier: Vom Anstich bis zum letzten Wiesn-Abend begleitet t-online das größte Volksfest der Welt mit exklusiven News und Geschichten.
Zwei Wochen Ausnahmezustand in München: Vom 19. September bis zum 4. Oktober findet am Fuße der Bavaria auf der Theresienwiese das 191. Oktoberfest statt. Auch in diesem Jahr werden wieder Millionen Besucher aus aller Welt erwartet.
Rund um die Wiesn versorgt Sie die Münchner t-online Redaktion im großen Newsblog mit exklusiven Storys und Geschichten rund um das größte Volksfest der Welt.
Mittwoch, 23. September 2026
Der "Terminator" dirigiert im Marstall
Arnold Schwarzenegger hat beim Oktoberfest im Marstall-Festzelt die Band und das Publikum dirigiert. Der 79-Jährige war nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa am Dienstagabend gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Heather Milligan auf der Wiesn.
Auch im vergangenen Jahr hatte der gebürtige Österreicher im Marstall-Festzelt den Taktstock übernommen.
Blick in die Küche: Zehntausende Hendl und tonnenweise Spätzle
Wie viele Hendl auf dem Oktoberfest verbraucht werden, erfährt man normalerweise erst zum Schluss. Beim Bräurosl-Festzelt gab es am Dienstag aber schon eine erste Zwischenbilanz: 14.000 Hendl sind dort alleine am ersten Wiesn-Wochenende verzehrt worden.
Naturgemäß herrscht am Wochenende besonders viel Andrang und so werden dann auch besonders viele Hendl bestellt. Im Zeitraum von Montag bis Donnerstag liegt der Verbrauch eher bei 8.000 bis 9.000 Stück. Insgesamt gehen während der Wiesn bei der Bräurosl rund 50.0000 Hendl über die Theke.
Doch damit ist es nicht genug, denn schließlich braucht es auch Beilagen: Spätzle etwa, von denen die Wirte knapp zwei Tonnen über die 16 Tage der Festwochen bestellen. Dazu kommt natürlich auch noch der Käse. Und wer Rahmschwammerl liebt, sollte wissen: Dafür wandern pro Wiesn ebenfalls an die zwei Tonnen Sahne ins Festzelt.
Obwohl jeden Tag frische Lebensmittel geliefert werden, muss auch die Kühlung funktionieren: Dafür sorgen 10 Kühlzellen und zwei große Kühlschränke. Wer wissen will, wie die Gesamt-Hendl-Bilanz der Wiesn lautet, muss sich jedoch bis zur Abschlusskonferenz am letzten Wiesn-Tag gedulden.
Dienstag, 22. September 2026
Nach tödlichem Unfall: "Hangover" wieder in Betrieb
Der Freifall-Turm "Hangover" auf dem Oktoberfest ist wieder freigegeben worden. Nach einer technischen Überprüfung durch den TÜV erteilte das Münchner Ordnungsamt die Genehmigung zur Wiederaufnahme des Betriebs. Nach Angaben der Betreiberfamilie wurden keine technischen Mängel festgestellt.
Am Montagabend war ein 52-jähriger Sicherheitsmitarbeiter beim Herabfahren der Gondel erfasst und eingequetscht worden. Er starb später im Krankenhaus. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist weiterhin unklar, die Ermittlungen laufen.
Thomas Gottschalk: "Mir geht es jeden Tag besser"
Nach seiner schweren Krebs-Erkrankung hat Ex-Fernsehmoderator Thomas Gottschalk mit seiner Frau Karina das Oktoberfest besucht. "Die Wiesn ist natürlich für uns immer ein großes Thema", sagte Gottschalk der "Bild"-Zeitung im Käfer-Zelt.
Mit Blick auf seine Gesundheit sagte Gottschalk: "Mir geht es jeden Tag besser, ausgezeichnet sogar." Seine Ehefrau Karina sagte der "Bild": "Der Krebs ist erst mal besiegt. Aber Sie wissen ja selbst: Er ist dann mal ein, zwei, drei Jahre weg und dann kann er wiederkommen. Aber das werden wir alles im Auge behalten."
Sie sei nun "total stolz" auf ihren Mann, betonte Karina Gottschalk. "Er hat so viel Energie gezeigt und sich wirklich strebermäßig reingehängt. Einfach total schön, was er geleistet hat." Ihr Mann gab das Kompliment demnach umgehend zurück: "Ich bin noch stolzer auf Karina als sie auf mich." Mit Blick auf ihre Zukunftswünsche zitierte die "Bild" die beiden mit den Worten: "Wir wollen einfach nur glücklich und gesund leben."
Maßkrug-Schlägerei und Kokainfunde
Am Montagabend nahm die Münchner Wiesnwache gleich drei Männer nach Vorfällen im Zusammenhang mit Gewalt und Drogen fest. Gegen 19.35 Uhr sollen zwei mexikanische Männer, 33 und 37 Jahre alt und beide ohne Wohnsitz in Deutschland, auf einen 41-jährigen Albaner eingeschlagen haben, der im Landkreis Schweinfurt wohnt. Der 41-Jährige schlug daraufhin mit einem Maßkrug auf die beiden ein. Alle drei erlitten leichte Verletzungen und wurden vor Ort medizinisch versorgt, anschließend zur Wiesnwache gebracht.
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
ShoppingAnzeigen
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...