Oktoberfest 2026: Ex-Bayern-Profi Niklas Süle wagt sich aufs Teufelsrad
Newsblog zum Oktoberfest
Ex-Bayern-Profi wagt sich aufs Teufelsrad
Dirndl, Lederhosen und Bier: Vom Anstich bis zum letzten Wiesn-Abend begleitet t-online das größte Volksfest der Welt mit exklusiven News und Geschichten.
Zwei Wochen Ausnahmezustand in München: Vom 19. September bis zum 4. Oktober findet am Fuße der Bavaria auf der Theresienwiese das 191. Oktoberfest statt. Auch in diesem Jahr werden wieder Millionen Besucher aus aller Welt erwartet.
Rund um die Wiesn versorgt Sie die Münchner t-online Redaktion im großen Newsblog mit exklusiven Storys und Geschichten rund um das größte Volksfest der Welt.
Mittwoch, 23. September 2026
20-Jährige auf Oktoberfest sexuell belästigt
Nach einem sexuellen Übergriff auf eine Wiesn-Besucherin haben Ermittler mithilfe von Videoaufnahmen einen Tatverdächtigen identifiziert. Der Mann soll die 20-Jährige am Dienstagabend über der Kleidung im Intimbereich berührt haben, wie die Polizei mitteilte.
Die Schwester der Frau habe den Mann daraufhin angesprochen. Dieser sei anschließend gemeinsam mit einem Begleiter in Richtung eines Festzelts gegangen. Die 20-Jährige wandte sich an die Polizei im "SafeSpace" auf dem Festgelände.
Mithilfe von Fotos, die die Schwester der Frau von dem Verdächtigen gemacht hatte und Aufnahmen der Videoüberwachung vom Oktoberfestgelände sei es schließlich gelungen, den Mann zu identifizieren. Die Kriminalpolizei ermittelt.
Nach Wiesn-Besuch: 72-Jähriger uriniert gegen S-Bahn
Ein 72-Jähriger hat nach einem Oktoberfest-Besuch an der Münchner Hackerbrücke zwei Bundespolizisten angegriffen. Der Mann soll zuvor gegen eine abfahrende S-Bahn uriniert haben und war deshalb am Dienstagabend gegen 19.15 Uhr von den Beamten kontrolliert worden.
Nach Angaben der Bundespolizei wurde der Mann bei der Kontrolle zunehmend aggressiv. Zudem habe er sich auf dem Bahnsteig entkleidet und persönliche Gegenstände umhergeworfen. Als die Einsatzkräfte ihn zu Boden brachten und fesselten, soll er versucht haben, einen Beamten gegen das Schienbein zu treten und einen weiteren in die Hand zu beißen. Verletzt wurde niemand. Zudem habe der Mann die Polizisten mehrfach beleidigt.
Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab laut Bundespolizei 1,6 Promille. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann seiner Ehefrau übergeben. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ermittelt.
Es war nicht der einzige Pinkel-Vorfall auf der Wiesn am Dienstagabend. Wie die Polizei mitteilte, soll ein 23-Jähriger in einem Festzelt öffentlich uriniert und anschließend zwei Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes angegriffen haben. Nach Polizeiangaben schlug er einem der Männer mit der Faust ins Gesicht und biss dem anderen in den Unterarm.
Auch bei seiner Festnahme habe Widerstand geleistet und einen Polizisten in die Hand gebissen. Die beiden Sicherheitsmitarbeiter wurden leicht verletzt, der Beamte blieb unverletzt. Der 23-Jährige wurde nach den polizeilichen Maßnahmen in Gewahrsam genommen.
Mann setzt sich auf Angreifer – und muss zahlen
Ein Mann muss einem anderen Oktoberfest-Besucher 500 Euro Schmerzensgeld zahlen, weil er sich während einer Schlägerei auf ihn gesetzt hatte. Das Münchner Amtsgericht entschied, dass der Mann damit dessen körperliche Unversehrtheit rechtswidrig verletzt hatte. Das Urteil stammt aus dem Jahr 2025 und wurde nun vom Rechtsportal "anwaltauskunft.de" aufgegriffen.
Der Fall ereignete sich demnach bereits 2022 auf dem Münchner Oktoberfest. Die beiden Männer waren in eine Schlägerei mit mehreren Personen geraten, woraufhin der spätere Kläger zu Boden ging. Der andere Mann setzte sich nach eigener Darstellung für ein bis zwei Minuten auf dessen Oberkörper, um ihn bis zum Eintreffen der Polizei zu fixieren. Der am Boden liegende Mann klagte anschließend über einen Bluterguss am Arm und einen gebrochenen kleinen Finger und forderte 2.500 Euro Schmerzensgeld.
Das Gericht sah die Aktion nicht durch Notwehr gedeckt: Der Angriff sei bereits beendet gewesen, als der Mann zu Boden gegangen war. Das bewusste Fixieren durch das erhebliche Körpergewicht des Beklagten sei daher eine rechtswidrige Körperverletzung gewesen. 500 Euro Schmerzensgeld hielt das Gericht für angemessen.
Ex-Bayern-Profi wagt Fahrt auf Teufelsrad
Kinder, Frauen, Männer, Polizisten: Auf dem Teufelsrad darf jeder mitfahren, der zeigen will, wie gut er sich auf der rotierenden Platte halten kann. Nun mischte sich unter die Menge auch ein prominentes Gesicht: Niklas Süle. Das zeigt ein Video der Sport-Seite "absolut.fußball" auf Instagram.
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Wie dort zu sehen ist, tauchte der Ex-Bayern-Star in Tracht bekleidet bei der Attraktion auf und machte gemeinsam mit einem guten Dutzend anderen Teilnehmern den Spaß mit. Ob er sich am längsten auf der Scheibe halten und damit seine Runde gewinnen konnte, wird in dem Video nicht ersichtlich.