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Oktoberfest in München: Mitarbeiter stirbt bei Unfall mit Free-Fall-Turm

Allgemein

Ein Mitarbeiter eines Fahrgeschäfts auf dem Münchner Oktoberfest ist nach einem Unfall an seinen schweren Verletzungen gestorben. Zu den Umständen des mutmaßlichen Betriebsunfalls am Montagabend werde ermittelt, teilte die Polizei in der Nacht mit. Fahrgäste seien zu keiner Zeit in Gefahr gewesen. Das Todesopfer wurde demnach 52 Jahre alt. Ein Kriseninterventionsteam betreute Augenzeugen des Unfalls.

Zu dem Vorfall war es nach Polizeiangaben an einem Free-Fall-Turm gekommen, wo Fahrgäste aus großer Höhe mit einer Gondel rasant in die Tiefe rauschen. Der Mitarbeiter des Fahrgeschäfts habe sich wohl in einem Bereich aufgehalten, in dem er nicht hätte sein sollen, hatte es am Abend geheißen. Er sei dann getroffen, möglicherweise auch eingequetscht worden. Der Mann wurde reanimiert und mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, wo er dann später starb.

Hunderte Helfer betreuen das riesige Volksfest

Das 191. Oktoberfest hatte am Samstagmorgen begonnen und dauert bis zum 4. Oktober. Jährlich kommen mehr als sechs Millionen Besucher auf das Volksfest, das als größtes der Welt gilt. Für die Sicherheits- und Rettungskräfte ist das Fest eine Herausforderung. Immer wieder kommt es zu Unfällen, mitunter auch unter kuriosen Umständen. So musste zum Auftakt ein Mann verarztet werden, der sich beim Armdrücken den Arm gebrochen hatte (mehr hier).

Rund 430 Einsatzkräfte, darunter 36 Ärztinnen und Ärzte, kümmern sich über die 16 Festtage hinweg im Rund-um-die-Uhr-Betrieb um die Gesundheit der Wiesn-Besucher. In der Spitzenbesetzung wie am Eröffnungssamstag sollten ungefähr 140 Menschen auf der Sanitätsstation im Einsatz sein.

Über die Jahre hat sich die Wiesn-Sanitätsstation zu einer Art Mini-Klinik entwickelt. Sie verfügt auch über die Möglichkeit, Blutwerte vor Ort zu testen, Wunden zu nähen und Patienten insbesondere mit Alkoholvergiftungen auch über Nacht zu betreuen. Damit trägt das Team zur Entlastung der umliegenden Labore und Kliniken bei.

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