Oliver Baumann über Degradierung durch Julian Nagelsmann - "War unfassbar"
Torwart Oliver Baumann hat knapp zwei Monate nach dem Ende der Fußball-WM seinen Frust über die späte Degradierung durch den damaligen Bundestrainer Julian Nagelsmann zum Ausdruck gebracht. Der 36-Jährige, der von Nagelsmanns Nachfolger Jürgen Klopp nicht für die kommenden vier Länderspiele nominiert wurde, sagte bei Nitro: »Im Sommer tat deutlich mehr weh, wie das gelaufen ist. Das war unfassbar – auch nicht nur aus einer Richtung tatsächlich.«
Was der Profi der TSG Hoffenheim damit meinte, blieb offen. Baumann war unter Nagelsmann lange die Nummer eins, ehe dieser unmittelbar vor der WM in den USA, Mexiko und Kanada Manuel Neuer zurückholte. Neuer stand bei allen vier WM-Partien bis zum Ausscheiden im Sechzehntelfinale gegen Paraguay im deutschen Tor und beendete im Anschluss ein zweites Mal nach 2024 seine Karriere im DFB-Trikot.
Nach der Degradierung in der Nationalmannschaft durch Nagelsmann hatte Baumann im Juni gesagt: »Anfangs war es natürlich hart, das war nicht ganz cool von meinem Gefühl her.« Sein Verhältnis zu Neuer sei »gut, nach wie vor«, betonte er damals. Im August hatte es laut Baumann zudem ein klärendes Gespräch zwischen ihm und Nagelsmann gegeben, wonach dann alles »sauber erledigt« gewesen sei.