Olivia Rodrigo sammelt mit rein weiblichem Festival "Daisy Chain Fields" Millionen für den guten Zweck
Die Philanthropin Melinda French Gates kam zu Beginn von Rodrigos Auftritt als Überraschungsgast auf die Bühne und kündigte an, dass ihre Organisation Pivotal Ventures weitere zehn Millionen Dollar bereitstellen werde. Sie bezeichnete Rodrigo als »eine Kraft« und lobte sie dafür, »einer neuen Generation zu zeigen, wie wichtig ihre Stimmen sind«.
Rodrigo selbst sagte, die Künstlerinnen und Aktivistinnen des Festivals gäben trotz des »Rückschritts bei den Frauenrechten« Hoffnung in der heutigen Zeit. »Das ist eigentlich der Grund, warum ich mich in den Namen ›Daisy Chain‹ verliebt habe«, sagte sie. »Er diente als Erinnerung daran, wie einzelne Teile zusammenkommen können, um etwas Starkes und Unzerbrechliches zu schaffen.«
Inspiration bekam Rodrigo vom »Lilith Fair«, einem Festival in den Neunzigern, bei dem ebenfalls ausschließlich weibliche Künstler auftraten. Von 1997 bis 1999 brachte es zehn Millionen Dollar für wohltätige Zwecke ein. Sarah McLachlan, die das Festival ins Leben rief, um das Vorurteil der Musikindustrie zu widerlegen, man könne nicht mehrere Frauen als Headliner buchen, war als Special Guest bei »Daisy Chain Fields« dabei.