Ölkonzerne: 15 Millionen Dollar pro Stunde: So verdienen Ölkonzerne mit dem Krieg
Artikelzusammenfassung BP meldet ein Comeback der fossilen Cashmaschine. Seit Meg O’Neill im April übernommen hat, schraubte der Konzern seinen Quartalsgewinn auf 3,9 Milliarden Dollar und im Halbjahr auf 7,8 Milliarden hoch, während auch Saudi Aramco und andere Energieriesen im Windschatten von Irankrieg, Hormus-Blockade und nervösem Ölmarkt Summen einfahren, die eher nach Staatsbudget als nach Bilanz klingen. Der Mechanismus ist so simpel wie unerquicklich: steigende Rohölpreise, fette Raffineriemargen, teurer Sprit für Verbraucher – und ein Börsenpublikum, das diesen fossilen Money-Flow mit Applaus im MSCI World Energy Index quittiert. Neu ist dabei weniger die Empörung von Oxfam als der überraschende Sidekick Donald Trump, der ausgerechnet Chevron und ExxonMobil zu hohe Gewinne vorwirft und damit eine Debatte befeuert, die in Europa längst unter dem Label Übergewinnsteuer läuft. Portugal prescht bereits mit einer Sonderabgabe vor, die Bundesregierung trommelt für eine EU-Lösung, doch Brüssel bremst wegen juristischer Risiken, alter Klagen und der unbequemen Tatsache, dass viele der größten Krisengewinne gar nicht in Europa anfallen – während Union und Raffinerie-Lobby vor Schäden für Standort und Versorgungssicherheit warnen. Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.