DAX +1,52 % 26.001,31 Pkt 17:30:14 MDAX +0,91 % 32.511,21 Pkt 17:30:14 Euro Stoxx 50 +1,08 % 6.426,50 Pkt 17:30:00 Dow Jones +1,52 % 53.004,14 Pkt 18:11:58 S&P 500 +1,95 % 7.582,70 Pkt 18:11:55 Nasdaq +2,95 % 25.862,31 Pkt 18:11:56 Nikkei -0,94 % 63.754,90 Pkt 08:45:03 Gold -0,37 % 4.091,90 USD 18:01:56 Silber -0,24 % 57,65 USD 18:01:43 Brent -4,78 % 83,73 USD 18:01:53 WTI -6,13 % 79,48 USD 18:01:59 Bitcoin +0,31 % 63.681,51 USD 18:11:56 EUR/USD -0,10 % 1,15130 USD 18:11:54 EUR/GBP +0,08 % 0,85670 GBP 18:11:59 EUR/CHF +0,44 % 0,93280 CHF 18:11:59 EUR/JPY -2,17 % 180,576 JPY 18:11:58

Ölpreis fällt stark: ADAC kritisiert zu langsame Sprit-Senkungen

Wirtschaft

TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Berlin – Der Ölpreis bricht ein, doch Autofahrer warten weiter auf eine spürbare Entlastung an der Zapfsäule! Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent fiel am Montagmorgen zeitweise um mehr als 7 Prozent auf rund 81,50 Dollar. Doch an der Zapfsäule war von der Entspannung noch nichts zu spüren: Kurz vor 12 Uhr kostete E10 im bundesweiten Schnitt 2,10 Euro, Diesel 2,18 Euro. Mit der täglichen 12-Uhr-Erhöhung sprang E10 binnen 20 Minuten auf 2,29 Euro, Diesel auf 2,37 Euro. Super E5 verteuerte sich von 2,16 auf 2,34 Euro. Heißt: Eine Tankfüllung von 50 Litern kostete plötzlich bis zu 9,50 Euro mehr. Besonders ärgerlich an einem Tag, an dem Rohöl kräftig billiger wird. ADAC sieht deutlich Luft beim Spritpreis „Aus Sicht des ADAC reagieren die Kraftstoffpreise bislang zu verhalten auf den Rückgang des Ölpreises“, erklärt der Autoclub gegenüber BILD. Verbraucher dürften erwarten, dass niedrigere Beschaffungskosten zeitnah an den Tankstellen ankommen. Die aktuellen Preise seien nicht angemessen und bewegten sich seit einigen Monaten auf einem zu hohen Niveau. Die Entwicklung von Ölpreis und Wechselkurs spreche grundsätzlich für „deutlich niedrigere Kraftstoffpreise “. Bleibt Rohöl auf dem aktuellen Niveau, sieht der Autoclub „weiteren spürbaren Spielraum für Preissenkungen“. Hoffnung auf Entspannung im Nahen Osten Der Ölpreis fällt, nachdem US-Präsident Donald Trump (80) neue Gespräche mit dem Iran angekündigt und einen geplanten Militärschlag abgesagt hat. Händler hoffen deshalb auf Entspannung und darauf, dass die Straße von Hormus wieder offen ist. Auch die Opec+ könnte den Preis drücken: Das Bündnis großer Förderländer hob sein Förderlimit für September um täglich 188.000 Barrel an. Mehr Öl auf dem Weltmarkt kann die Preise senken, ob die zusätzliche Menge tatsächlich gefördert und ausgeliefert wird, ist aber offen. Für Autofahrer war der Juli teuer: E10 verteuerte sich gegenüber Juni um rund 23 Cent, Diesel sogar um rund 28 Cent. Rund 17 Cent davon gehen auf das Ende des Tankrabatts zurück. Nun fällt der Ölpreis kräftig. Ob auch die niedrigeren Kosten schnell an der Zapfsäule ankommen, ist offen. Der ADAC warnt: „Leider zeigt die Erfahrung, dass die Preise an den Tankstellen häufig schneller steigen, als sie anschließend wieder sinken.“

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