DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,02 % 64.323,00 USD 08:09:33 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Ölpreis knackt 90 Dollar: Spritpreise steigen weiter an

Wirtschaft

TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Berlin – Nächster Preisschock für Autofahrer! Der Iran-Krieg spitzt sich weiter zu, der Ölpreis steigt über 90 Dollar – und an Deutschlands Tankstellen schießen die Preise wieder hoch. Beim täglichen Zwölf-Uhr-Sprung verteuerten sich Super und E10 am Montag bundesweit um jeweils 18 Cent, Diesel sogar um 19 Cent je Liter. Danach kostete Super im Schnitt 2,340 Euro, E10 2,290 Euro und Diesel 2,320 Euro. Heißt: Allein durch den Zwölf-Uhr-Sprung zahlten Autofahrer bei 50 Litern für Super neun Euro, für E10 neun Euro und für Diesel 9,50 Euro mehr. Auch im Wochenvergleich geht es deutlich nach oben: Direkt nach dem Zwölf-Uhr-Sprung kostet Super 9,2 Cent mehr als vor einer Woche, E10 9,7 Cent und Diesel sogar 16,3 Cent. Ölpreis steigt auf mehr als 91 Dollar Grund für den neuen Preisdruck ist die weitere Eskalation im Nahen Osten. Der Preis für ein Barrel Nordseeöl der Sorte Brent stieg in der Nacht zeitweise auf 91,42 Dollar – fast 4 Prozent mehr als zuvor. Seit Anfang Juli verteuerte sich Öl damit um fast 30 Prozent. Die Sorge wächst, dass der Krieg wichtige Lieferwege und Ölanlagen trifft. Zuletzt wurden in der Straße von Hormus erneut Schiffe angegriffen oder gestoppt. ING-Chefvolkswirt Carsten Brzeski zu BILD: „Die Straße von Hornuz ist faktisch wieder geschlossen und wir nähern uns neuen Kipppunkten.“ Bei einer weiteren Eskalation seien auch wieder Ölpreise von mehr als 100 Dollar möglich. Unser Spritpreis liegt in Trumps Händen Brzeskis drastisches Urteil: „Das Schicksal deutscher Autofahrer liegt damit wieder einmal in den Händen von Donald Trump, denn nur eine Öffnung der Straße von Hormuz würde die Ölpreise nachhaltig wieder drücken.“ Als zweite Möglichkeit nennt er einen erneuten Tankrabatt der Bundesregierung. Auch in den USA trifft der Preisschock inzwischen die Autofahrer. Dort stieg der Preis für normales Benzin erstmals seit einem Monat wieder über 4 Dollar je Gallone. Das entspricht umgerechnet rund 92 Cent je Liter – und ist damit immer noch deutlich günstiger als in Deutschland . Jetzt drohen höhere Preise und Zinsen

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