DAX +1,94 % 26.087,92 Pkt 17:14:52 MDAX +1,01 % 30.804,62 Pkt 17:14:52 Euro Stoxx 50 +0,77 % 6.215,17 Pkt 17:14:45 Dow Jones -0,15 % 52.300,21 Pkt 17:29:52 S&P 500 -0,06 % 7.718,30 Pkt 17:29:52 Nasdaq -1,02 % 26.207,58 Pkt 17:29:47 Nikkei +1,10 % 64.659,47 Pkt 07:45:03 Gold -0,60 % 4.027,40 USD 17:19:48 Silber -1,81 % 52,49 USD 17:19:43 Brent -4,68 % 109,92 USD 17:19:39 WTI -1,81 % 100,92 USD 17:19:40 Bitcoin +0,11 % 81.356,15 USD 17:29:48 EUR/USD +0,32 % 1,11660 USD 17:29:45 EUR/GBP -0,14 % 0,83490 GBP 17:29:51 EUR/CHF 0,00 % 0,92230 CHF 17:29:51 EUR/JPY +0,22 % 176,174 JPY 17:29:51

Ölpreis reagiert auf neue Nahost-Daten

Wirtschaft

Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee zur Lieferung im Dezember fiel zuletzt um gut 1,45 Prozent auf 96,61 US-Dollar. An den Märkten ist zum Monatswechsel nun der Dezember-Future relevant, der November-Terminkontrakt notierte gestern Abend deutlich höher als der aktuelle Kontrakt. Analysten und Händler an der Wall Street gehen davon aus, dass sich die Rohöllieferungen aus der Region wieder dem Niveau vor dem Krieg zwischen den USA und dem Iran nähern. Das Angebot an Kraftstoffen hat sich allerdings noch nicht im gleichen Maße erholt.

"Die Berichte über zunehmende Lieferungen durch die Straße von Hormus scheinen in der Tendenz zu stimmen, auch wenn die genauen Mengen schwer zu überprüfen sind", sagte Rebecca Babin, leitende Energiehändlerin bei CIBC Private Wealth Group, der Nachrichtenagentur Bloomberg. Die US-Investmentbank Goldman Sachs schätzt, dass in der vergangenen Woche täglich rund 23 Millionen Barrel Öl den Nahen Osten verlassen haben. Dabei berücksichtigt die Bank sowohl Transporte durch die Straße von Hormus als auch alternative Exportrouten wie das Rote Meer. Das Volumen entspricht in etwa dem Durchschnitt des vergangenen Jahres.

Verhandlungen sorgen für Schwankungen am Ölmarkt

Die seit Monaten immer wieder aufgenommenen und abgebrochenen Verhandlungen über ein Ende des Kriegs haben starke Schwankungen der Ölpreise ausgelöst. Der Konflikt hatte im Februar mit Angriffen der USA und Israels auf den Iran begonnen. Die am Mittwoch veröffentlichten US-Lagerdaten brachten keine Entspannung am Ölmarkt./stk/mis

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX)

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