DAX +0,44 % 25.818,21 Pkt 18:00:00 MDAX +0,15 % 30.472,32 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -1,22 % 6.131,31 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,34 % 51.770,31 Pkt 21:47:53 S&P 500 -2,12 % 7.580,07 Pkt 21:47:43 Nasdaq -4,19 % 25.437,00 Pkt 22:15:59 Nikkei -2,12 % 63.290,11 Pkt 07:45:03 Gold -3,29 % 3.898,90 USD 21:59:59 Silber -5,59 % 49,28 USD 21:59:59 Brent -1,26 % 113,43 USD 21:59:57 WTI +2,08 % 104,12 USD 21:59:59 Bitcoin +0,32 % 77.441,74 USD 13:21:05 EUR/USD +0,09 % 1,11660 USD 22:29:29 EUR/GBP -0,44 % 0,83320 GBP 22:27:29 EUR/CHF -0,37 % 0,92020 CHF 22:29:29 EUR/JPY -0,14 % 175,816 JPY 22:29:29

Ölpreise steigen nach neuen Gefechten im Nahen Osten

Wirtschaft

Die Ölpreise legen angesichts einer Zuspitzung der Lage im Nahen Osten deutlich zu. Ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee mit Lieferung im November wurde bei 94,38 US-Dollar gehandelt. Das ist ein Plus von mehr als vier Prozent im Vergleich zu Montag.

Der Preis für Rohöl der US-Sorte WTI kletterte erstmals seit Ende Juli wieder über 90 Dollar. Auch hier betrug der Aufschlag zuletzt gut vier Prozent.

Für den jüngsten Schub beim Ölpreis sorgte die Nachricht, dass das US-Militär nach eigenen Angaben neue Angriffe gegen Iran gestartet hat. Diese seien eine Reaktion auf die jüngsten Angriffsversuche der iranischen Revolutionswächter gegen die Handelsschifffahrt in der Straße von Hormus und gegen in der Region stationierte US-Soldaten, hieß es von dem für die Region zuständigen US-Militärkommando (mehr hier).

Zuvor hatte bereits die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt in der Nacht gemeldet, dass in der Straße von Hormus erneut ein Öltanker angegriffen worden sei. Demnach wurde er während der Ausfahrt aus der Meerenge von Geschossen getroffen. Wer für den Angriff verantwortlich war, blieb unklar.

Inflationsängste wachen

»Die in der letzten Woche aufgekommenen Hoffnungen auf eine baldige Öffnung der Straße von Hormus für den Schiffsverkehr haben einen herben Dämpfer erhalten«, sagte Rohstoffexperte Carsten Fritsch von der Commerzbank. Am Markt herrsche derzeit Ungewissheit, wie es mit dem Irankrieg weitergehe, beschrieb Rohstoffstratege Bart Melek von der kanadischen Investmentbank TD Securities die Stimmung.

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